Zu viele Insekten sterben

Insekten auf einer Blume

Zu viele Insekten sterben

Drei von vier Insekten sterben. Für die Natur und auch für den Menschen ist das große Insektensterben ein Problem. Auf einer Konferenz in Bonn ging es zwei Tage lang um dieses Thema.

Zu viele Insekten sterben

KiRaKa Thema des Tages | 08.11.2018 | 03:47 Min.

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Stellt euch vor, ihr steht auf einer Wiese mit vielen Blumen mitten im Sommer. Na, was hört ihr? Nichts? Und genau das ist das Problem. Denn: Eigentlich müsste es ringsherum brummen und zirpen, weil viele Bienen, Wespen und andere Insekten von Blume zu Blume schwirren oder über den Wiesenboden krabbeln. Dass ihr nichts oder kaum etwas hört, liegt daran, dass es immer weniger Insekten gibt. Insgesamt sind Dreiviertel aller Insekten in den letzten Jahren gestorben.

Das Insektensterben war das große Thema einer  Konferenz in Bonn. Zwei Tage lang haben sich Insektenforscher und Umweltexperten Gedanken gemacht, wo das Insektensterben herkommt und was zu tun ist, damit es aufhört. Die Forscher sagen, dass vor allem die Landwirtschaft Schuld ist. Die Bauern verspritzen auf ihren Feldern Pflanzenschutzmittel, um möglichst roße mengen an Obst, Gemüse und Getreide zu ernten. Durch diese Gifte werden viele Insekten krank oder sterben sogar ganz aus.

Stand: 08.11.2018, 17:25

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