Klimawandel zerstört den Lebensraum der Inuit

Nirgendwo sonst erwärmt sich das Klima so schnell

Klimawandel zerstört den Lebensraum der Inuit

Nirgendwo spürt man den Klimawandel so extrem wie in der Arktis und in der Antarktis. Die Inuit, die Urweinwohner Alaskas, schlagen jetzt Alarm.

Der Klimawandel raubt den Inuit die Heimat

KiRaKa Thema des Tages 13.05.2019 03:45 Min. KiRaKa Von Jana Magdanz

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Bei uns war es in den vergangenen Tagen eher frisch. Trotzdem schlägt das Jahr 2019 schon jetzt erste Hitzerekorde, auch wenn wir es nicht merken. Woanders auf der Welt spüren die Menschen das schon. Je näher man Nordpol oder Südpol kommt, umso mehr spürt man den Klimawandel. Im US-amerikanischen Bundesstaat Alaska steigt die Temperatur doppelt so schnell an wie bei uns.

Manche trifft der Klimawandel mehr als andere

Das Volk der Inuit, das sind Ureinwohner in Alaska, lebt da, wo es eigentlich das ganze Jahr über eiskalt ist. Jetzt ist es oft über null Grad, und deshalb tauen dort die sonst dauerhaft gefrorenen Böden und werden zu matschigem Sumpf. Ganze Dörfer versinken. Im Dorf Napakiak steht die Schule unter Wasser, der Friedhof musste schon zweimal verlegt werden und Laternenmasten kippen einfach um, wenn das Eis sie nicht mehr im Boden festhält. In diesem Frühjahr ist es ständig um die 15 Grad. Ein Klimaschützer der des Ortes Napakiak sagte: Wer nicht an den Klimawandel glaubt, der kann ihn bei uns mit eigenen Augen sehen.

Stand: 13.05.2019, 17:30

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