Nach Buschbrand: Wallabys bekommen Futter aus der Luft

In Australien haben viele Tiere in abgebrannten Gebieten kein Futter

Nach Buschbrand: Wallabys bekommen Futter aus der Luft

Durch die großen Brände ist auch das Futter für die Tiere in Australien knapp geworden. Jetzt bringen Hubschrauber Futter und werfen es ab.

Kängurus werden nach Bränden aus Hubschrauber versorgt

WDR 5 KiRaKa ohne Download 13.01.2020 00:48 Min. Verfügbar bis 12.01.2021 WDR 5

Seit Monaten brennen im Süd-Osten Australiens die Wälder. Den größten Buschbrand konnte die Feuerwehr inzwischen zwar unter Kontrolle bringen. Aber viele Menschen haben ihre Häuser verloren, und sehr, sehr viele Tiere starben in den Bränden. Diejenigen Tiere, die überlebt haben, finden jetzt nicht genug zu fressen. In den abgebrannten Gegenden gibt es oft kein Futter mehr. Und in den Gebieten, in denen es noch welches gibt, tummeln sich so viele Tiere, dass nicht genügend Nahrung für alle da ist.

Hubschrauber bringen Futter

Deshalb will man den Tieren jetzt helfen. Die Wallabys, das sind kleine Kängurus, werden jetzt aus der Luft gefüttert. Hubschrauber sind über die Brandgebiete geflogen und haben tausende Kilogramm Möhren und Süßkartoffeln abgeworfen. Eine gute Nachricht kommt inzwischen aus Australien. In den nächsten Tagen soll es außerdem ein bisschen regnen, das macht Hoffnung, dass die Brände eingedämmt werden können.

Stand: 13.01.2020, 18:06

Darstellung: