Katze mit Maus im Maul

Katzen haben schon immer gerne selbst gejagt

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Katzen schon immer gerne selbst gejagt haben - auch wenn sie als Haustiere von Menschen gehalten wurden.

Wer eine Katze als Haustier hat, kennt das vielleicht: Katzen haben ihren eigenen Kopf und sind am liebsten alleine unterwegs. Anders als Hunde, die ihr Frauchen oder Herrchen mit dem Hundeblick um Fressen anbetteln, scheint es Katzen völlig egal zu sein, woher sie ihr Futter bekommen. Zur Not jagen sie auch selbst Mäuse.

Jagen in freier Wildbahn

Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass Katzen schon immer gerne selbst gejagt haben, auch wenn sie als Haustiere von Menschen gehalten wurden. Tierforscher gehen davon aus, dass alle Hauskatzen von der Afrikanischen Wildkatze abstammen. Das legen auch Katzenfossilien aus Polen nahe, die zwischen 4300 und 6200 Jahre alt sind.

Die Steinzeitkatzen lebten zwar schon in der Nähe von Menschen, doch sie hatten es nicht auf Hausmäuse abgesehen, sondern jagten weiterhin in freier Wildbahn. In den Knochen wurden Spuren gefunden, die zeigen, dass Katzen vor allem Mäuse jagten, die Getreide auf Feldern fraßen.

Erst vor 2000 Jahren änderte sich das Verhalten der Katzen

Erst in der Römerzeit vor rund 2000 Jahren änderte sich das Verhalten der Katzen. Ab dann lebten sie eng mit den Menschen in Häusern zusammen und ließen sich auch von ihnen durchfüttern.

Miau! - Niedliche Hauskatzen

In Deutschland leben mehr als 12 Millionen Katzen. Wir zeigen euch ein paar von ihnen in dieser Bildergalerie. Miau!

Katze schaut aus einem Pappkarton heraus

Junge Katzen sind sehr verspielt. Vor allem für Katzen, die ausschließlich drinnen leben, ist das Spielen sogar enorm wichtig. Wer eine Katze hat, braucht sollte also unbedingt auch Zeit zum Spielen für sie einplanen.

Junge Katzen sind sehr verspielt. Vor allem für Katzen, die ausschließlich drinnen leben, ist das Spielen sogar enorm wichtig. Wer eine Katze hat, braucht sollte also unbedingt auch Zeit zum Spielen für sie einplanen.

Kennt ihr das Sprichwort "Die Zwei sind wie Hund und Katze"? Das bedeutet, dass sich Zwei nicht leiden können. In Echt können Hunde und Katzen aber durchaus Kumpels sein. Dafür ist wichtig, dass man sie langsam und behutsam aneinander gewöhnt. Die Zwei hier auf dem Foto sehen doch recht harmonisch aus, oder!?

Hoppla! Wer war denn hier wohl etwas zu wild...? Natürlich kann es immer mal Ausnahmen und auch Missgeschick geben, aber eigentlich haben Katzen nichts auf dem Esstisch zu suchen. Wie beim Menschen hilft es Katzen, das zu verstehen, wenn man laut und deutlich "Nein!" sagt, wenn sie etwas tun, das sie nicht tun sollen.

Manche Katzen schaffen es, am Tag 16 Stunden zu schlafen. Gäääähn!

Selbst Hauskatzen, die Zuhause prächtig mit Katzenfutter jeder Art versorgt werden, lieben es, auf Mäusejagd zu gehen. Für die Katzen ist das eine Art Spiel - "Katz und Maus" eben.

Ihre Krallen sind für Katzen ein unverzichtbares Werkzeug. Sie brauchen sie zur Verteidigung, zum Jagen und sie helfen ihnen dabei, das Gleichgewicht zu halten.

Dieses Katzenbaby ist gerade mal acht Tage alt. Bei der Geburt sind Katzenbabys blind und taub. Aber schon nach ungefähr acht bis zehn Wochen kommen Katzen allein zurecht. Ab dann darf man sie von der Mutter trennen und in ein neues Zuhause bringen.

Stand: 14.07.2020, 16:00 Uhr

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