Kinderrechte sollen ins Grundgesetz

Die erste Beratung im Bundestag: Es wird noch viel Streit geben

Kinderrechte sollen ins Grundgesetz

Die Kinderrechte sollen ins Grundgesetz. Das hat sich die Regierung vorgenommen. Es wird aber noch viel Streit darum geben, ob sie reinkommen und wie.

Die Kinderrechte sollen bald im Grundgesetz stehen

KiRaKa Thema des Tages 06.06.2019 03:48 Min. Verfügbar bis 05.06.2020 KiRaKa Von Jana Magdanz

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Im Bundestag ging es am Donnerstag um Kinderrechte. Als die jetzige Regierung aus CDU/CSU und SPD ihre Arbeit aufgenommen hat, hat sie sich vorgenommen, die Kinderrechte ins Grundgesetz zu schreiben, also ins wichtigste Gesetzbuch. Dort tauchen Kinder bisher nur in einem Satz auf:  „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“

Bisher kommen eher die Eltern vor

Das Grundgesetz richtet sich also bisher an die Eltern. Viele Politiker meinen, dass Kinder im Grundgesetz ganz besonders geschützt werden müssen. Andere wollen die Kinderrechte nicht im Grundgesetz haben, weil sie Angst haben, dass der Staat sich dann in die Erziehung der Kinder einmischt. Sie wollen, dass das Elternsache bleibt.

Grundgesetzänderungen werden gut überlegt

Eine Änderung des Grundgesetzes ist etwas so Großes, dass die Politiker sich darum noch eine Weile streiten werden, um am Ende die beste Lösung zu finden. Bei der ersten Beratung im Bundestag ging es ganz schön hoch her. Im Anschluss kümmern sich erstmal Experten in sogenannten Ausschüssen, also in Arbeitsgruppen weiter um die Kinderrechte.  

Stand: 06.06.2019, 16:50

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