Braunweiß gescheckte Kuh mit Glocke auf einer Wildwiese in den Bergen.

Klimawandel: Besser weniger Fleisch und Milch

Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, dann würde das am besten klappen, wenn wir unsere Ernährung umstellen und weniger tierische Sachen essen und trinken, also z.B. weniger Fleisch, Fisch, Milch oder Eier.

Das sagen Klimaforscher in einer neuen Studie. Sie haben untersucht, wieviel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid weltweit durch die Landwirtschaft in die Luft gepustet wird. Ergebnis: SEHR viel.

Landwirtschaft weltweit ist nicht gut fürs Klima

Da viele Menschen sehr gern tierische Produkte essen – und da sich die Zahl der Menschen auf der Welt in den nächsten Jahren noch vergrößern wird – braucht die Landwirtschaft aber immer mehr Weideflächen, um noch mehr Tiere darauf zu halten. Für die Flächen müssen Bäume weg. Und sie müssen mit Dünger gedüngt werden. All das ist nicht gut fürs Klima. Wenn wir Menschen weniger tierische Produkte essen, könnte man das verhindern.

Nicht nur die Ernährung schadet dem Klima

Auch andere Sachen sind wichtig und notwendig, um den Klimawandel zu stoppen: zum Beispiel weniger fliegen und Auto zu fahren oder weniger Heizöl zu verbrennen. Das sogenannte 1,5-Grad-Ziel können wir aber nur dann schaffen, wenn wir – zusätzlich dazu – eben auch noch unsere Ernährung umstellen, so die Wissenschaftler. Das 1,5-Grad-Ziel haben sich fast alle Staaten der Erde gesetzt: Sie wollen es gemeinsam schaffen, dass sich unser Planet um nicht mehr als anderthalb Grad erwärmt.

Stand: 06.11.2020, 17:45 Uhr

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