Schluss mit der Kohle

Schornsteine eines Kraftwerks

Schluss mit der Kohle

Politiker der Regierung haben sich darauf geeinigt, dass spätestens 2038 alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden müssen.

Schluss mit der Kohle

WDR 5 KiRaKa ohne Download 03.07.2020 01:13 Min. Verfügbar bis 03.07.2021 WDR 5

Am Freitag haben Politiker in Deutschland mit einem neuen Gesetz eine wichtige Entscheidung für den Klimaschutz getroffen: mit dem sogenannten Kohleausstiegsgesetz. Das schreibt vor, dass bis spätestens 2038 alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden müssen. Denn Kohlekraftwerke erzeugen für uns zwar jede Menge Strom, verursachen aber auch riesige Mengen des klimaschädigenden Gases Kohlendioxid oder kurz CO2. Außerdem treten noch andere Schadstoffe aus, die Menschen krank machen können.

Es gibt auch Kritik

Politiker von anderen Parteien und Umweltschützer finden das Ende des Kohleabbaus richtig, aber sie kritisieren, dass es viel zu lange dauert, bis alle Kraftwerke stillgelegt sind. Die Grünen beispielsweise fordern, bis 2030 schon Schluss mit der Kohle zu machen. Die Regierung sagt dagegen, dass solch ein Wandel diese Zeit brauche, so schnell könnten wir nicht auf den Strom aus den Kohlekraftwerken verzichten. Außerdem müssten die Regionen, in denen viele Menschen für die Kohlekraftwerke arbeiten, erst noch neue Arbeitsmöglichkeiten schaffen. Kohlekraftwerke gibt es in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg.

Stand: 03.07.2020, 17:36

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