Nachrichten für Kinder: Lachse in der Wupper freigelassen

Nachrichten für Kinder: Lachse in der Wupper freigelassen

In Wuppertal wurden 8000 kleine Lachse ausgesetzt. Seit vielen Jahren schon bemühen sich Fischereivereine, dass sich der Lachs wieder in der Wupper zuhause fühlt.

Lachse hat es früher, vor mehr als 150 Jahren, in der Wupper schon mal gegeben. Sie starben aber aus, als die Menschen immer mehr Giftstoffe in den Fluss geleitet haben.

Die kleinen Lachse sind zwischen fünf und zehn Zentimeter groß und erst drei Monate alt. In einem Bruthaus haben Fisch-Experten sie soweit aufgepäppelt, dass sie ausgesetzt werden konnten.

Eine lange Reise

Allerdings bleiben die Lachse nur bis zum Frühjahr. Dann treten sie eine lange Reise an: Durch die Wupper und den Rhein bis in die Nordsee und weiter in den Atlantik. Nach frühestens einem Jahr kommen sie dann zurück in die Wupper. Dort laichen sie dann, das heißt sie legen Eier ab.

Die Lachse "wandern"

Lachse sind sogenannte Wanderfische. Sie finden ihren Weg ganz alleine. Das Erdmagnetfeld dient ihnen sozusagen als Navigationssystem. Wissenschaftler haben das herausgefunden. Sie sagen: Die Fische prägen sich das Erdmagnetfeld ihrer Heimat ein, in unserem Fall also das der Wupper, und finden nach vielen tausend Kilometern dorthin zurück.

Allerdings schafft das höchstens einer von hundert Lachsen. Unterwegs lauern zu viele Gefahren wie Raubfische, Kormorane und Fischernetze.

Stand: 03.08.2018, 18:03

Darstellung: