Studie zeigt, dass Masken wirken

Masken helfen wirklich gegen Corona-Ansteckungen. Das haben Forschende in Japan jetzt nachgewiesen. Wir wussten das zwar eigentlich sowieso schon, allerdings über einen Umweg.

Das Coronavirus verbreitet sich vor allem über Tröpfchen und Minitröpfchen, die aus unserem Mund spritzen. Und Masken halten ziemlich viele von denen auf – egal ob Coronateilchen in den Tröpfchen sind, oder nicht.

Die Forscher in Japan haben das Ganze jetzt ohne den Umweg getestet. Sie haben einen Puppenkopf gebaut, der hustet und dabei echte Corona-Virusteilchen versprüht. Den haben sie in eine luftdichte Kammer gepackt, in der ein zweiter Puppenkopf drin war. Der atmet und kann dabei die Teilchen aufnehmen.

Dabei ist rausgekommen, dass der atmende Kopf durch eine Maske viel  weniger Virus einatmet und sich damit auch weniger wahrscheinlich anstecken würde. Am besten sah es aus, wenn der Huste-Kopf eine gute Maske trug, die gut saß – da kamen nur noch ganz wenige Virusteilchen beim Atem-Kopf an. Aber auch weniger gute Masken haben geholfen und es hat auch etwas gebracht, wenn der Atem-Kopf eine Maske trug.

Sachgeschichte: Maske Funktion

Die Sendung mit der Maus 23.08.2020 10:43 Min. UT Verfügbar bis 30.12.2099 Das Erste

Stand: 22.10.2020, 15:59 Uhr

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