Umweltschützer checken den Rhein

Greenpeace überprüft Mikroplastik im Rhein

Umweltschützer checken den Rhein

In der Nähe von Köln nehmen Forscher 24 Stunden lang Proben, um den Fluss auf Mikroplastik zu untersuchen.

Umweltschützer checken den Rhein

WDR 5 KiRaKa Musik 05.10.2020 01:02 Min. Verfügbar bis 05.10.2021 WDR 5

Umweltschützer von Greenpeace sind heute den ganzen Tag auf dem Rhein unterwegs. Sie untersuchen den Fluss bei der Stadt Dormagen nach Mikroplastik. Das sind kleinste Plastikteilchen, die zum Beispiel aus unserem Hausmüll, aus Waschmitteln und Kosmetik in die Natur gelangen und sie verschmutzen. Die Umweltschützer haben unter anderem in der Gegend zwischen Dormagen und Köln bei früheren Messungen eine besonders hohe Verunreinigung festgestellt, vor allen Dingen dort, wo große Firmen sind.

Umweltschützer wollen genau wissen, woran das liegt

Mithilfe mehrerer Boote nehmen sie mit sehr feinen Netzen 24 Stunden lang Proben aus dem Wasser. Die werden dann später untersucht. Bekannt ist, dass viele Tiere die Mikroplastikteilchen verschlucken – und dass das Mikroplastik dann etwa über Speisefische auf unseren Tellern landet. Wie schädlich das ist, weiß man noch nicht genau – besonders appetitlich ist es nicht. Die Umweltschützer wollen auf jeden Fall am Ende rausfinden,  wer für die Mikroplastik-Verschmutzung im Rhein bei Dormagen verantwortlich ist. Auch an anderen Stellen des Rheins werden solche Untersuchungen gemacht.

Stand: 05.10.2020, 18:00

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