Parteien bei der Wahl: AFD

Wir checken für euch die Wahlprogramme der wichtigsten Parteien

Parteien bei der Wahl: AFD

Auch wenn ihr noch nicht wählen geht: Es ist doch gut, mitreden zu können. Deshalb stellen wir alle großen Parteien vor.

Die Parteien im Check: AFD

WDR 5 KiRaKa Thema des Tages 20.09.2021 05:45 Min. Verfügbar bis 20.09.2022 WDR 5 Von Jana Magdanz


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Die AFD ist die jüngste oder neueste Partei im Deutschen Bundestag. Es gibt sie erst seit 2013. AFD - Diese Abkürzung steht für: Alternative für Deutschland. Alternative bedeutet so viel wie: andere Möglichkeit. Das heißt, die Partei behauptet von sich selbst, dass sie es anders machen will. 

Die AFD ist eine Partei, die gegen viele Dinge ist

Die Partei ist aus Protest entstanden. Die Leute, die die AFD gegründet haben, wollten den Euro in Deutschland abschaffen. Zu der Zeit gab es schon eine Weile eine Geldkrise in Europa und die AFD wollte die Menschen davon überzeugen, dass es besser wäre, dass Deutschland wieder eine eigene Währung bekommt, wie früher die D-Mark.

Die beiden Spitzenkandidaten der Partei

Die beiden wichtigsten Menschen bei der AFD sind Alice Weidel – sie leitet auch die Gruppe der AFD im Bundestags, sie ist also Fraktionsvorsitzende. Und außer ihr gibt es noch Tino Chrupalla. Alice Weidel ist Volkswirtin, sie hat also Wirtschaft studiert. Und Tino Chrupalla ist Malermeister von Beruf.

Der Klimwandel ist laut AFD nicht nur schlecht

Zum Klimawandel hat die AFD eine ganz klare Meinung. Sie AFD nicht glaubt, dass wir die Klimakatastrophe noch verhindern können. Im Wahlprogramm heißt es weiter: "Der Anstieg der Konzentration von CO2 in der Atmosphäre hat in den letzten Jahrzehnten zu einem Ergrünen der Erde beigetragen. Niemand streitet die jüngste globale Erwärmung ab. Die AFD bezweifelt aber, dass diese nur negative Folgen hat. Statt einen aussichtslosen Kampf gegen den Wandel des Klimas zu führen, sollten wir uns an die veränderten Bedingungen des Klimas anpassen, so wie es Pflanzen und Tiere auch tun."

Gegen Corona-, Europa- und Flüchtlingspolitik

Die AFD ist immer noch eine Partei, die sich vor allem gegen die jetzige Politik in Deutschland wendet. Im Wahlprogramm steht ganz am Anfang, dass die AFD nicht mit der Coronapolitik einverstanden ist, wie es sie bei uns gibt. Außerdem wollen sie Asylsuchende an der Grenze abweisen, also keine Flüchtlinge mehr in unser Land lassen. Und sie möchten, dass die Europäische Union wieder mehr Entscheidungen den einzelnen Ländern überlässt. Also Deutschland soll an erster Stelle stehen.

Kinder kommen im Wahlprogramm oft vor

Und es geht viel um die traditionelle Familie, die für die AFD aus Vater, Mutter und Kind besteht. Die AFD will viel dafür tun, dass wieder mehr Kinder geboren werden in Deutschland. Allerdings möchte die AFD nicht, dass die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden. Dadurch würden die Rechte, die Eltern haben, um ihre Kinder zu erziehen, geschwächt. Im Bereich Schule möchte die AFD zwar, dass die Digitalisierung einzieht, aber in den ersten vier Schuljahren soll das Klassenzimmer ein digitalfreier Raum sein.

Stand: 20.09.2021, 17:27

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