Piepston warnt Wildtiere vor Straßen

Auf einer Straße fährt ein Auto und am Straßenrand warnt ein Schild vor Wildtieren

Piepston warnt Wildtiere vor Straßen

Unfälle mit Wildtieren passieren sehr häufig. Für die Tiere und die Autofahrer ist das eine gefährliche Situation. Damit das nicht mehr so oft passiert, sollen in Sachsen-Anhalt Piepstöne die Tiere vor Straßen warnen.

Piepstöne und Reflektoren gegen Wildunfälle auf der Straße

KiRaKa | 09.10.2018 | 00:57 Min.

"Wildwarner" gegen Unfälle

An Straßenrändern im Bundesland Sachsen-Anhalt piepst es bald – und zwar an Straßen, auf denen oft Unfälle mit Wildtieren passieren. Am Straßenrand werden nämlich sogenannte „Wildwarner“ aufgestellt.

Piepen und Reflektoren sollen Tiere abschrecken

Die Geräte erkennen, wenn ein Auto ein Lichtsignal durchfährt, und senden dann einen langen, schrillen Ton aus. Der soll Rehe, Füchse und Wildschweine davon abhalten, über die Straße zu laufen und dort mit Autos zusammenzuprallen. Außerdem sollen helle Reflektoren die Tiere abschrecken: Sie leiten das Licht der Autoscheinwerfer in Richtung der Tiere, so dass diese im besten Fall im Wald stehen bleiben und gar nicht erst auf die Straße laufen.

Testphase in Sachsen-Anhalt

Das Ganze ist zunächst ein Test. Nach einiger Zeit wird dann geschaut, ob das Piepsen und die Reflektoren wirklich auch zu weniger Unfällen geführt haben. Eine Versuchsphase in Österreich war ziemlich erfolgreich. Allerdings gibt es auch Leute, die sagen, dass sich die Tiere sehr schnell an die Geräusche und Lichter gewöhnen könnten und sich dann eben nicht mehr dadurch abschrecken lassen.

Stand: 09.10.2018, 17:47

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