Expedition der Polarstern ist beendet und geglückt

Forschungsschiff "Polarstern"

Expedition der Polarstern ist beendet und geglückt

Das große Forschungsschiff Polarstern ist Montag in Bremerhaven in Norddeutschland angekommen.

Expedition der "Polarstern" beendet und geglückt

WDR 5 KiRaKa Thema des Tages 12.10.2020 05:13 Min. Verfügbar bis 12.10.2021 WDR 5 Von Julia Muth

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Dass die "Polarstern" wieder da ist, ist eine große Sache. Denn die Forschungsreise, die das Schiff hinter sich hat, war mit Abstand die größte und teuerste Reise in die Arktis, die es bisher gab. Die Polarstern war nämlich ein ganzes Jahr lang im Nordpolarmeer unterwegs. Und dabei ist sie dem Nordpol näher gekommen als Forscher das im Polarwinter jemals vorher geschafft haben.

Wenn ihr mehr über das große Forschungsabenteuer wissen wollt, klickt oben auf den Pfeil und hört euch das Gespräch an. Oder ihr klickt euch durch unsere Bildergalerie - oder beides!

Zurück aus dem ewigen Eis

Es war die größte Nordpol-Expedition aller Zeiten: Ein Jahr lang ist das Forschungsschiff "Polarstern" durchs ewige Eis gereist, um Daten und Proben zu sammeln.

Forschungsschiff "Polarstern"

Es war die größte und teuerste Norpol-Expedition, die es je gab: Ein Jahr lang war das Forschungsschiff „Polarstern“ in der Arktis unterwegs, heute ist es nach Bremerhaven zurückgekehrt.

Es war die größte und teuerste Norpol-Expedition, die es je gab: Ein Jahr lang war das Forschungsschiff „Polarstern“ in der Arktis unterwegs, heute ist es nach Bremerhaven zurückgekehrt.

Vor einem Jahr ging das Abenteuer los: Forscherinnen und Forscher aus 20 Ländern fuhren mit der „Polarstern" in Richtung Arktis.

Dort ließ sich das Forschungsschiff an einer Eisscholle festfrieren und driftete ab da viele tausend Kilometer durchs Eis. Das Schiff ist riesig - 118 Meter, etwa so lang wie der Weg von Tor zu Tor auf einem Fußballfeld!

Das Forscherteam sammelte in der Arktis viele Proben und Daten. Die sollen helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. Denn das arktische Meer-Eis verschwindet, und bisher weiß keiner, was das genau für unser Klima bedeutet.

Wissenschaftler aus 20 Ländern waren dabei - und haben bei minus 42 Grad gearbeitet. Brrrr, ganz schön kalt! Ab und zu kamen auch mal Eisbären und Polarfüchse vorbei. Aufregend!

Als das Schiff in Bremerhaven einlief, wurden Forscherteam und Besatzung schon freudig erwartet und begrüßt.

Alle sind mit der Reise sehr zufrieden, denn die Forscherinnen und Forscher haben viele neue Daten und Proben mitgebracht, die der Wissenschaft helfen werden.  

Stand: 12.10.2020, 19:53

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