Neue Puppen für die Sesamstraße in Bangladesch

Rohingya-Kinder erkennen sich in den Puppen besser wieder

Neue Puppen für die Sesamstraße in Bangladesch

Damit Kinder der Minderheit der Rohingya sich in den Puppen der Sesamstraße besser wiedererkennen, gibt es jetzt ein neues Zwillingspaar.

Sesamstraße mit zwei neuen Figuren

WDR 5 KiRaKa ohne Download 19.01.2021 01:31 Min. Verfügbar bis 19.01.2022 WDR 5


Im Land Bangladesch in Asien haben sich die Macher der Sesamstraße jetzt zwei neue Puppen ausgedacht: das Mädchen Noor und den Jungen Aziz. Sie sind Zwillinge und sechs Jahre alt. Die Puppen haben schwarze Haare und eine etwas dunklere Hautfarbe, Noor trägt ein rosafarbenes T-Shirt, Aziz ein blaugrün-gestreiftes.

Puppen für die muslimische Minderheit der Rohingya

Die Zwillinge gehören zur muslimischen Volksgruppe der Rohingya – und genau diese Kinder wollen sie auch ansprechen: Viele Rohingya müssen in Bangladesch in riesigen Flüchtlingslagern leben, wo es ihnen nicht gut geht. Sie sind aus dem Nachbarland Myanmar geflohen – Soldaten hatten sie von dort mit schlimmer Gewalt vertrieben. Noor und Aziz sollen die Rohingya-Kinder, die in den Lagern leben, beim Lernen unterstützen – zusammen mit anderen Helden der Sesamstraße wie Grobi oder dem Krümelmonster. Dabei geht es nicht nur um Schreiben, Lesen oder Mathe. In Videos oder Büchern lernen die Kinder zum Beispiel auch, wie wichtig es ist, sich die Hände zu waschen.

Schulen sind auch in Bangladesch zu

Noch hat das „Sesamstraße“-Programm aber nicht angefangen. Wegen Corona sind nämlich noch alle Schulen in den Rohingya-Lagern geschlossen.

Stand: 19.01.2021, 16:09

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