Rekord im Windschattenfahren

Radprofi Marius Prünte beim Aufstellen eines neuen Geschwindigkeitsrekords (picture alliance/Bernd Settnik)

Rekord im Windschattenfahren

Der Radsportler Marius Prünte aus Hamm hat den Deutschlandrekord im Windschattenfahren gebrochen: 166,2 Kilometer in der Stunde war er schnell.

Rekord im Windschattenfahren

WDR 5 KiRaKa ohne Download 15.10.2021 01:02 Min. Verfügbar bis 15.10.2022 WDR 5


Im Windschatten eines Fahrzeugs zu fahren bedeutet, in knapper Entfernung hinter dem Fahrzeug herzufahren. Dort, wo man durch das Fahrzeug vor dem Fahrtwind geschützt ist, der einen normalerweise zu verschiedenen Seiten wegdrückt und langsamer macht. Das Fahrzeug bricht den Wind sozusagen, also drückt ihn weg. Deshalb kann man dort viel schneller radeln als normal.

Jagd nach dem Weltrekord

Marius Prünte fuhr hinter einem besonderen Lieferwagen, der ihn zunächst hinter sich her zog. Irgendwann wurde der Kontakt zum Lieferwagen gekappt und Marius trat nur noch mit eigener Kraft in die Pedale. Ein Tacho am Rad hat die exakte Geschwindigkeit gemessen.

166,2 km/h, das sind 12 km/h schneller als der vorherige Rekord. Nach dem Deutschlandrekord will Marius Prünte nun den Weltrekord knacken. Der liegt momentan bei unglaublichen 296 Kilometern pro Stunde.

Stand: 15.10.2021, 15:26

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