Schädlingsplage in britischen Museen

Winzige Wespen sollen Kleidermotten an seltenen Schätzen bekämpfen

Schädlingsplage in britischen Museen

Museen und Schlösser kann man in Großbritannien zurzeit nicht besichtigen. Das freut vor allem Schädlinge wie Motten, die sich im Lockdown in Ruhe ausbreiten konnten.

Schädlingsplage in britischen Museen

WDR 5 KiRaKa ohne Download 17.02.2021 00:56 Min. Verfügbar bis 17.02.2022 WDR 5


Wegen der Corona-Pandemie sind die vielen Museen, Schlösser und andere historischen Gebäude in Großbritannien geschlossen. Darüber freuen sich vor allem Schädlinge, die zu einer richtigen Plage geworden sind.

Genug Ruhe für ungeliebte Lebewesen

Durch die Ruhe, weil keine Besucher und Mitarbeiter da sind, und die Dunkelheit, weil das Licht ausgeschaltet bleibt, konnten sich vor allem Insekten vermehren. Auch Schimmelpilze konnten sich hinter den alten Mauern ausbreiten.

Mini-Wespe gegen Kleidermotte

Die Museumsbetreiber kämpfen vor allem gegen Kleidermotten, die die uralten Teppiche in den Gebäuden anknabbern. Als Gegenmittel werden in den Museen jetzt winzige Wespen ausgesetzt. Die Wespe ist der Erzfeind der Kleidermotte, weil es die Nester der Kleidermotten übernimmt und die Nachkommen der Motten dann sterben.

Also, wenn die Museen in Großbritannien irgendwann wieder öffnen, kann es sein, dass das ein oder andere Kunstwerk ein kleines Loch hat oder die Mini-Wespen summen den Besuchern um die Köpfe.

Stand: 17.02.2021, 16:10

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