Schlimme Brände im Regenwald

Eine Gruppe beobachtet einen Waldbrand im Naturpark Chapada dos Guimaraes.

Schlimme Brände im Regenwald

Riesige Flächen des Regenwaldes in Brasilien stehen in Flammen. Das ist nicht nur für die Region schlimm, sondern auch für das Klima auf der ganz Welt.

Schlimme Brände im Regenwald

KiRaKa 23.08.2019 01:10 Min. Verfügbar bis 22.08.2020 KiRaKa

Im Gebiet um den Fluss Amazonas in Brasilien befindet sich der größte tropische Regenwald der Welt. Er ist wichtig für das Klima, weil er dafür sorgt, dass weniger des schädlichen Treibhausgases CO2 in die Luft gelangt und gleichzeitig produziert er Sauerstoff. Außerdem leben in dem Wald unzählige Tier- und Pflanzenarten. Doch seit Wochen stehen nun riesige Flächen des Waldes in Brand. Waldbrände gibt es zwar jedes Jahr, aber so schlimm wie jetzt war es noch nie. Rauchwolken haben in der Millionenstadt Sao Paulo dazu geführt, dass der Himmel sich tagsüber verdunkelt hat.

Mehr Ackerflächen, weniger Wald

Viele Leute denken, dass daran auch der brasilianische Präsident Bolsonaro eine Mitschuld hat. Er ist seit dem vergangenen Jahr im Amt und setzt sich sehr stark für Farmer ein. Ihnen erlaubt er, riesige Gebiete des Regenwaldes abzubrennen, um das Land in Ackerbau- oder Weideflächen für Tiere umzuwandeln. Oft geraten diese Brände aber außer Kontrolle – jetzt besonders oft, weil in Brasilien auch noch Trockenheit herrscht.

Ganz sicher ist man aber noch nicht, wie es zu diesen schweren Bränden kommen konnte. Schnelle Lösungen sind nicht in Sicht, auch weil der brasilianische Präsident bisher jede Hilfe aus dem Ausland ablehnt.

Stand: 23.08.2019, 16:50

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