Die Spinne "Jotus Karllagerfeldi"

Eine Spinne, die wie ein Modeschöpfer heißt

Weil sie ihm so ähnlich sieht, haben Wissenschaftler eine Spinne nach dem bekannten Modeschöpfer Karl Lagerfeld benannt.

Große schwarze Augen, acht tiefschwarze Beine mit weißen Streifen und auch auf dem Kopf hat sie ein paar weiße Haare – die Rede ist von einer ganz kleinen australischen Springspinne. Sie ist nur vier bis fünf Millimeter groß und jetzt erstmals von Forschern der Universität Hamburg beschrieben worden.

"Jotus Karllagerfeldi"

Bislang hatte sie noch keinen Namen. Aber weil die Spinne so elegant schwarz-weiß daher kommt, hat sie die Forscher an den Modeschöpfer Karl Lagerfeld erinnert. Und sie haben sie auf den wissenschaftlichen Namen Jotus Karllagerfeldi getauft.

Ihr Namensgeber Karl Lagerfeld (der im Februar 2019 gestorben ist) war ein berühmter Mode-Designer, der grundsätzlich schwarz-weiße Kleidung trug, dazu immer eine große schwarze Sonnenbrille, Handschuhe und einen weißen Zopf.

Auch andere "Jotus"-Spinnen fallen auf

Andere Vertreter der Spinnengattung Jotus sind knallig bunt gefärbt, rot oder blau zum Beispiel. Also suchten die Forscher nach einem Namen, der die besondere äußere Erscheinung der Spinne gut beschreibt:

Jotus Karllagerfeldi ist also die Spinne, die durch ihre dezente schwarz-weiße Erscheinung besonders auffällt. Das würde vermutlich auch dem Modeschöpfer Lagerfeld so gefallen.  

Stand: 02.07.2019, 17:38 Uhr

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