China: Handel mit Knochen bedrohter Tierarten bleibt verboten

Nashorn

China: Handel mit Knochen bedrohter Tierarten bleibt verboten

Die chinesische Regierung wollte es unter bestimmten Bedingungen erlauben, dass mit Knochen bedrohter Arten gehandelt wird. Artenschützer haben dagegen protestiert.

Handel mit Knochen bedrohter Tierarten bleibt in China verboten

KiRaKa | 13.11.2018 | 00:48 Min.

Artenschützer freuten sich am Dienstag ganz besonders über eine Nachricht aus China: Es soll jetzt doch erst mal verboten bleiben, Knochen von bedrohten Tierarten zu verkaufen. Es geht zum Beispiel um Tigerknochen oder um die Hörner von Nashörnern.

Solche Knochen sind in China unter anderem deshalb sehr begehrt, weil sie in der traditionellen chinesischen Medizin benutzt werden – etwa um Fieber oder Lebensmittelvergiftungen zu behandeln.

Artenschützer wollen dauerhaftes Verbot

Ende Oktober hatten chinesische Politiker gesagt, dass der Handel mit Tigerknochen und Nashorn-Hörnern erlaubt werden soll, wenn die Tiere extra dafür gezüchtet werden. Tierschützer befürchteten, dass auch wildlebende Tiere dadurch in Gefahr geraten und getötet werden könnten. Artenschützer setzen sich nun dafür ein, dass das Verbot in China auch dauerhaft gilt.

Stand: 13.11.2018, 17:22

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