Das Geheimnis um die Rathaus-Tresore

Das Geheimnis um die Rathaus-Tresore

Wertvolle Schätze, alte Dokumente - oder gar nichts? Im Lübecker Rathaus waren diese zwei Tresore Jahrzehnte lang in Vergessenheit geraten. Nun sind Spezialisten gekommen, um sie zu knacken. Hier erfahrt ihr, was drin war!

Im Lübecker Rathaus werden zwei alte Tresore geknackt

Das sind die zwei verschlossenen Tresore im Rathaus von Lübeck. Rund 60 Jahre wurden sie nicht beachtet, und niemand wusste mehr was drin ist - und niemand kannte mehr die Zahlenkombination, um sie zu eröffnen.

Das sind die zwei verschlossenen Tresore im Rathaus von Lübeck. Rund 60 Jahre wurden sie nicht beachtet, und niemand wusste mehr was drin ist - und niemand kannte mehr die Zahlenkombination, um sie zu eröffnen.

Bürgermeister Jan Lindenau hat beschlossen, Profis sollen sie knacken: zum einen war er einfach neugierig, zum andern muss im Rathaus ausgemistet werden, weil eine Renovierung ansteht. Viele Journalisten kamen zur Tresor-Öffnung vorbei.

Bei dem kleineren Exemplar ging das relativ schnell: Rund 15 Minuten brauchen die Experten, um ihn zu öffnen. Die Journalisten durften nicht dabei sein, denn wie das geht, soll geheim bleiben.

Dafür haben Sicherheitstechniker eines Lübecker Schlüsseldienstes mit feinem Werkzeug gearbeitet. Teilweise aber auch mit schweren Geräten.

Einige Stadtmitarbeiter hatten befürchtet, der Tresor könnte auch leer sein, das war er aber nicht.

In dem kleinen Tresor befinden sich: eine goldene Gedenkmünze des Lübecker Senats, mehrere silberne Thomas-Mann-Gedenkmünzen und weitere Münzen und Medaillen.

Außerdem fand sich im Tresor eine große Rolle Eintrittskarten für Rathausführungen zum Preis von 1,50 DM (Deutsche Mark) - umgerechnet sind das 77 Cent. Inzwischen kostet die Führung mit vier Euro deutlich mehr.

Vier Stunden hat es dann noch gedauert den zweiten, größeren Tresor zu öffnen. Münzen oder Schätze gab es darin nicht, sondern viele Akten aus der Vergangenheit, die wegen Geheimhaltung weggeschlossen wurden. Was darin steht, muss jetzt erstmal untersucht werden.

Stand: 06.08.2019, 17:02 Uhr

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