Menschliche Gehirne waren mal größer

Heute teilen die Menschen sich das Wissen und kommen mit weniger Gehirn aus

Menschliche Gehirne waren mal größer

Menschen teilen das Wissen unter sich auf, deshalb braucht nicht jeder und jede alles zu wissen. Das führt in der Menschheitsgeschichte zu etwas kleineren Gehirnen.

Menschliche Gehirne waren mal größer

WDR 5 KiRaKa ohne Download 25.10.2021 00:55 Min. Verfügbar bis 25.10.2022 WDR 5


Wir Menschen sind ja tolle Denker – wir können knifflige Rechenaufgaben lösen, wir können uns in andere hineinversetzen und manche können viele Züge im Brettspiel Schach voraussehen. Das haben wir unserem Gehirn zu verdanken, das sich in der Menschheitsgeschichte immer weiter entwickelt hat. Aber es war schon mal größer als heute. Wissenschaftler (waren wirklich nur Männer im Team, deshalb nicht gegendert) aus den USA haben rausgefunden, dass unser Menschengehirn vor eineinhalb Millionen Jahren zuletzt größer geworden ist.

Warum wir keine Riesengehirne mehr brauchen

Vor dreitausend Jahren ist es dann geschrumpft. Denn zu dieser Zeit haben die Menschen angefangen, die Arbeit so aufzuteilen, dass nicht mehr jeder alles wissen und können musste. Man musste nur noch einen Teil kennen und hat sich mit anderen zusammengetan. So eine Entwicklung haben die Forscher auch bei Ameisen in einem großen Ameisenstaat beobachtet. Der Vorteil von kleinen Gehirnen: Sie brauchen weniger Energie und das war lange Zeit wichtig für das Überleben der Menschen.

Stand: 25.10.2021, 14:46

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