Führt Völkerball zu Mobbing?

Forscher haben herausgefunden, dass viele Schüler Völkerball als Mobbing empfinden, sich also dadurch eingeschüchtert oder gedemütigt fühlen.

Die einen lieben es, die anderen finden es doof: Völkerball im Sportunterricht. Die Regeln sind einfach: Zwei Mannschaften stehen sich in einem Feld gegenüber. Das Ziel ist, die Spieler der gegnerischen Mannschaft abzuwerfen. Kanadische Forscher haben jetzt rausgefunden, dass viele Schüler das Spiel als "Mobbing" empfinden.

Für manche ist das Spiel eine Qual

Mobbing ist ein englisches Wort und bedeutet "belästigen". Und genau so geht es einigen Kindern beim Völkerball spielen. Sie fühlen sich eingeschüchtert. Leute, die richtig gut werfen und ausweichen können, haben Spaß. Für diejenigen, die das nicht so gut können, ist das Spiel aber oft eine Qual. Die Guten werfen die Bälle oft sehr hart und merken gar nicht, wie sehr sie den anderen damit wehtun.

Die Forscher wollen deshalb, dass sich die Sportlehrerinnen und -lehrer andere Spiele ausdenken. Und zwar Spiele, bei denen die schwächeren Schüler geschützt werden.

Stand: 01.07.2019, 17:54 Uhr

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