Weniger Kopfbälle für englische Kinder

Zwei Fußballspieler versuchen durch einen Ball mit dem Kopf zu spielen

Weniger Kopfbälle für englische Kinder

In England sollen Fußballer unter 18 beim Training nur noch eine begrenzte Anzahl von Kopfballübungen machen dürfen, um ihre Gehirne zu schützen.

Weniger Kopfbälle

WDR 5 KiRaKa ohne Download 07.02.2020 00:53 Min. Verfügbar bis 06.02.2021 WDR 5

Fußball ist ein Sport, der vielen Kindern und Erwachsenen richtig Spaß macht, aber Fußball kann auch ganz schön auf die Knochen gehen. Und auf den Kopf. Kopfbälle können nämlich ganz schön wehtun und sogar Gehirnerschütterungen oder andere Verletzungen verursachen.

In den USA gibt es deshalb ein Kopfballverbot für Kinder. Nun will auch der englische Fußballverband neue Regeln einführen, um Kinderköpfe zu schützen. Das berichten britische Medien.

Unter 18 - weniger Kopfbälle

Fußballer unter 18 sollen dort unter anderem beim Training nur noch eine begrenzte Anzahl von Kopfballübungen machen dürfen. Der Fußballverband will das nun machen, weil in einer Studie rauskam, dass Fußballprofis viel wahrscheinlicher Hirnkrankheiten bekommen können als Nicht-Fußballprofis.

Zum Beispiel Alzheimer, das ist eine schwere Erkrankung des Gehirns. Ob Kopfbälle der Grund für das Risiko sind, steht aber nicht in der Studie. Zum Vergleich: Der deutsche Fußballbund empfiehlt, bis 13 Jahre keine Bälle zu köpfen.

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