auf dem Bild sieht man eine Frau von hinten, die auf mehrere Bildschirme schaut, auf denen verschiedene Clips von Influencern mit Süßigkeiten gezeigt werden

Regierung will Süßkram-Werbung in Kindersendungen verbieten

In allen Sendungen, die sich an Kinder unter 14 Jahren richten, will die Regierung Werbung für ungesundes Fastfood und Süßigkeiten verbieten. Damit sollen die Kinder geschützt werden.

Regierung will Süßkramwerbung in Kindersendungen verbieten

WDR 5 KiRaKa Thema des Tages 31.01.2022 01:48 Min. Verfügbar bis 31.01.2023 WDR 5 Von Niko Fischer


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Soweit das Auge reicht: Schokolade, Gummibärchen, Süßigkeiten und Snacks. Seit Sonntag findet in Köln wieder die ISM statt, die Internationale Süßwarenmesse. Zwei Jahre lang war sie wegen Corona ausgefallen.

Zu viel Süßkram ist ungesund

Die allermeisten von uns finden Süßigkeiten wahrscheinlich ziemlich lecker. Und sie sind ja auch völlig okay – wenn man nicht ZU häufig davon nascht und das gesunde Essen dafür weglässt. Wer nämlich nur oder zu viel Süßigkeiten oder auch Fastfood in sich reinstopft, schadet seinem Körper. Das sieht auch die neue deutsche Regierung so – also die Parteien SPD, Grüne und FDP.

Kinder sollen vor Werbung geschützt werden

Deshalb will die Regierung Werbung für Fastfood oder Süßkram verbieten – und zwar in allen Sendungen, die sich an Kinder unter 14 Jahren richten. Dabei geht es nicht nur um Reklame im Fernsehen, sondern auch um Werbung im Radio, im Internet, in Zeitschriften oder auf Plakaten.

Verbot von Süßkramwerbung in Kindersendungen geplant

WDR 5 KiRaKa ohne Download 31.01.2022 00:58 Min. Verfügbar bis 31.01.2023 WDR 5


Lebensmittel, in denen viel Zucker, Fett oder auch Salz drin ist, sind weder gut für Erwachsene noch für Kinder. Erwachsene sind aber halt schon erwachsen, also selbst für sich verantwortlich. Bei Kindern ist das anders, die sollten – gerade bei der Werbung, die auf sie einprasselt –  einen besonderen Schutz genießen, sagen die Politikerinnen und Politiker.

Grenzwerte von der WHO festgelegt

Für welche Produkte auch in Kindersendungen noch Werbung gemacht werden darf, soll die WHO festlegen, die Weltgesundheitsorganisation. Und zwar mit Hilfe sogenannter "Nährwertprofile": Da steht drin, wie viel Zucker, Fett und Salz in einem Lebensmittel erlaubt ist – und wo die Grenze erreicht ist.

Stand: 31.01.2022, 18:11 Uhr

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