Viele Zecken in NRW

Viele Zecken in NRW

Wenn ihr gerne im Wald, im Gebüsch oder auf der Wiese spielt, müsst ihr aufpassen. Dort gibt es dieses Jahr besonders viele Zecken, warnen die Förster aus Nordrhein-Westfalen.

Zecken sind Spinnentiere, braun-schwarz und manche sind so klein, dass man sie kaum sehen kann. Sie sitzen auf Grashalmen und Blättern und warten darauf, dass ein Mensch oder Tier vorbeikommt und ihnen eine Portion Blut spendiert. Um da ran zu kommen, haken sie sich in der Haut fest und saugen es heraus. Zecken selbst sind nicht gefährlich. Die Krankheiten, die sie übertragen können, wenn sie jemanden stechen, aber schon.

Schutz vor Zecken

Ihr könnt euch vor Zecken schützen, wenn ihr in Wald und Wiese eine Kappe, feste Schuhe, lange Hosen und Strümpfe tragt. Auf heller Kleidung könnt ihr die dunklen Krabbeltierchen schnell entdecken und mit dem Finger wegschnipsen. Es gibt auch noch Zeckensprays oder Schutzcremes, die Zecken mit ihrem Geruch vertreiben.

Körper absuchen!

Aber egal, wie vorsichtig ihr seid, absuchen solltet ihr euch auf jeden Fall trotzdem nach jedem Tag draußen in der Natur. Zecken lieben kleine Hautfalten. Deshalb ist wichtig den Körper gründlich abzusuchen. Findet ihr eine Zecke, müsst ihr sie sofort entfernen – am besten mit einer Zeckenzange. Wichtig dabei: Passt auf, dass der kleine Kopf beim Rausziehen nicht abreißt.

Achtung, Zecken!

Dieses Jahr verstecken sich besonders viele Zecken im Wald, Gebüsch und auf Wiesen. Was ihr beachten müsst und wie ihr euch schützen könnt, erfahrt ihr in dieser Bildergalerie.

Zecken gehören zu der Familie der Spinnentiere. Wenn sie ausgewachsen sind, haben sie acht Beine. Sie ernähren sich vom Blut von Säugetieren und Menschen.

Zecken leben in hohen Gräsern, im Wald und auf Büschen. Natürlich macht es aber trotzdem Spaß durch hohes Gras zu laufen, sich auf eine Wiese zu legen oder im Wald zu spielen. Allerdings solltet ihr euch entsprechend schützen.

Wenn es einer Zecke doch gelingt auf euren Körper zu krabbeln, sucht sie sich ein warmes und feuchtes Plätzchen. Dort sticht sie dann mit ihrem Mundwerkzeug zu und saugt das Blut wie durch einen Strohhalm. Am besten sucht ihr euch nach dem Toben auf Wiesen und in Wäldern immer nach Zecken ab. Eure Eltern können euch auch dabei helfen.

Manche Zecken schwellen beim Trinken unseres Blutes um das zweihundertfache an, bevor sie dann irgendwann kugelrund von unserer Haut abfallen.

Aktuell ist in NRW eine neue Zeckenart aufgetaucht: die "Hyalomma-Zecke". Das ist eine tropische Zecke, die drei- bis viermal größer ist als die Zecken, die hier sonst so leben. Eigentlich kommt sie in Afrika und Südeuropa vor, aber sie ist als blinder Passagier auf Zugvögeln zu uns geflogen sind. Auch die Hyalomma-Zecke kann Krankheiten übertragen.

Stand: 24.04.2019, 18:17

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