Zu wenig Strom aus erneuerbaren Energien

Nordrhein-Westfalen schöpft die Möglichkeiten nicht aus

Zu wenig Strom aus erneuerbaren Energien

In Nordrhein-Westfalen werden Sonne und Wind noch viel zu wenig genutzt, um Strom zu erzeugen. Manche Städte machen schon richtig viel. Sie könnten Vorbild sein für Städte, die noch gar keinen grünen Strom erzeugen.

In NRW könnte es viel mehr grünen Strom geben

WDR 5 KiRaKa ohne Download 04.12.2019 00:54 Min. Verfügbar bis 03.12.2020 WDR 5

In Nordrhein-Westfalen kann noch viel mehr unternommen werden, um „grünen Strom“ zu produzieren, also Strom aus den sogenannten „erneuerbaren Energien“ wie zum Beispiel Wind und Sonne. Dazu hat die Regierung von NRW heute ganz viele Zahlen vorgestellt. Schon vor sieben Jahren hatte unsere Landesregierung nämlich für jede Stadt in NRW berechnen lassen, wie viel Strom aus Windkraft und Sonnenenergie dort produziert werden könnte.

Noch lange nicht genug

Und jetzt wurde eben geschaut, wie gut diese Möglichkeiten bisher ausgenutzt wurden, also wie viel grüner Strom bis heute tatsächlich produziert wird. Ergebnis: Es ist noch sehr viel Luft nach oben. Vor allem im Sauerland und Siegerland könnten zum Beispiel noch mehr Windräder gebaut werden. Am besten haben da die Städte Rees, Stadtlohn und Bocholt ihre Möglichkeiten ausgenutzt. Bei der Sonnenenergie, die über Solaranlagen auf Dächern oder freien Flächen eingefangen wird, hinken dagegen noch die allermeisten Städte in unserem Bundesland hinterher.

Stand: 04.12.2019, 15:54

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