Limonaden, Erfrischungsgetränke in Dosen, Flaschen, Gertränkekartons aufgereiht.

Zucker-Limo-Steuer in England wirkt

In Großbritannien scheint eine Steuer auf Zucker in Getränken zu wirken. Die Leute ziehen sich etwas weniger Zucker rein.

drei Gläser gefüllt mit Softdrinks stehen nebeneinander.

Zucker ist nicht gesund, das wisst ihr. Das sagen Eltern oft genug. Wer viel Zucker isst oder trinkt, kann eher Diabetes oder andere Krankheiten bekommen. Das wissen auch Politiker und Politikerinnen. In Großbritannien gibt es seit drei Jahren eine Steuer auf süße Getränke wie Cola oder Limo.

Weniger Zucker pro Haushalt

Flaschen von Limonaden und Cola

Je süßer das Getränk ist, desto teurer wird es. Und – die Steuer führt wirklich dazu, dass die Leute in Großbritannien weniger Zucker zu sich nehmen. Und zwar ungefähr drei Teelöffel weniger pro Haushalt im Monat. Das haben jetzt Forscherinnen und Forscher rausgefunden.

Die Firmen sparen - auch an Zucker

Comic-Helden auf der Verpackung von überzuckerten Getränken

Das Witzige ist: Die Menschen trinken gar nicht weniger Limo oder Cola. Aber die Firmen, die Limo oder Cola herstellen und verkaufen wollen – die tun weniger Zucker in die Getränke. Logisch, denn je mehr Zucker da drin ist, desto mehr Steuern müssen die Firmen an den Staat zahlen. Das wollen die natürlich nicht. Und so werden die Menschen vielleicht ein kleines bisschen gesünder.

Stand: 11.03.2021, 18:09 Uhr

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