In diesen Städten läuft Radfahren richtig rund

In diesen Städten läuft Radfahren richtig rund

Nordrhein-Westfalen soll fahrradfreundlicher werden - dafür soll es bald ein neues Gesetz geben. Wo Radfahren jetzt schon richtig Spaß macht und wo gerade schon neue Radwege entstehen, seht ihr hier.

Fahrradfahrer sind in Mülheim an der Ruhr unterwegs.

Zurzeit wird der Radschnellweg Ruhr zwischen Duisburg und Hamm gebaut. Diese Fahrradautobahn soll dann rund 100 Kilometer lang sein. Die Menschen im Ruhrgebiet sollen schnell mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln können. Ganz fertig soll der Radschnellweg aber erst im Jahr 2027 sein.

Zurzeit wird der Radschnellweg Ruhr zwischen Duisburg und Hamm gebaut. Diese Fahrradautobahn soll dann rund 100 Kilometer lang sein. Die Menschen im Ruhrgebiet sollen schnell mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln können. Ganz fertig soll der Radschnellweg aber erst im Jahr 2027 sein.

Schon fertig ist die Nordbahntrasse in Wuppertal. Früher fuhren auf der Trasse Züge zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Heute sind hier nur noch Fußgänger, Skater oder Radfahrer unterwegs. Der Weg verläuft mitten durch die Stadt und von den Brücken hat man einen tollen Ausblick aufs Bergische Land.

Die Fahrrad-Hochburg in Nordrhein-Westfalen ist Münster. Hier gibt es kaum Hügel, und die vielen Studierenden sind fast alle mit dem Rad unterwegs. Fahrradwege gibt es viele, und die sind auch sehr gut ausgeschildert. Selbst die Fahrradmitnahme in Bus und Bahn funktioniert bei den Münsteranern gut.

In der Stadt Essen haben über 25.000 Leute unterschrieben, dass sich der Stadtrat mit dem Thema Radwege beschäftigen soll. Rad-Entscheid heißt die Aktion. Wenn es am Ende genug Ja-Stimmen gibt, soll Essen in den nächsten neun Jahren zur Fahrradstadt werden.   

Hier könnte sich Nordrhein-Westfalen noch etwas abschauen: In der Hauptstadt des Fahrrads, Kopenhagen! Die dänische Hauptstadt wurden in den vergangenen Jahren immer wieder zur "fahrradfreundlichsten Stadt der Welt" gewählt. Das Fahrrad ist hier das Verkehrsmittel Nummer 1. Die Ampeln werden für Radfahrer extra so geschaltet, dass sie eine grüne Welle haben und schnell vorankommen.

In Deutschland belegt Bremen Platz 1 in der Tabelle der fahrradfreundlichsten Großstädte. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club lobt die Hansestadt, weil es dort immer mehr Straßen gibt, die zu Fahrradstraßen werden. In diesen Straßen haben Fahrräder Vorrang gegenüber Autos.

Noch einen Schritt weiter sind unsere niederländischen Nachbarn. In der Stadt Utrecht steht das größte Fahrradparkhaus der Welt. Über 13.000 Stellplätze hat es. Im weltweiten Fahrrad-Ranking liegt Utrecht auf Platz 3 hinter Kopenhagen und Amsterdam.

Knapp hinter Utrecht liegt Straßburg in Frankreich. Wer in Straßburg schnell von A nach B kommen möchte, kann den Autoschlüssel hängen lassen und das Rad nutzen. Radwege gibt es in Straßburg viele, sie führen auf insgesamt 536 km durch die Stadt.

Stand: 26.08.2020, 17:04 Uhr

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