Wie unterscheidet man Wind, Sturm und Orkan?

Wie unterscheidet man Wind, Sturm und Orkan?

Windstärke neun bis zwölf oder Windstärke sechs. Was genau bedeutet das eigentlich? Klickt euch durch die Bildergalerie und lernt die Windstärken kennen!

Die Windstärken werden mit Hilfe der Beaufort-Skala berechnet. Francis Beaufort war britischer Admiral auf einem Schiff und stellte im Jahr 1806 eine Tabelle auf, die die Windstärken einordnet. Dafür beobachtete er die Segel seines Schiffes.

Bei Windstärke 0 herrscht Windstille. Das erkennt man daran, wenn der Rauch aus Schornsteinen senkrecht in den Himmel aufsteigt.

Wenn der Wind mit einer Geschwindigkeit von einem bis 19 Kilometern pro Stunde weht, spricht man von schwachem Wind oder einer leichten Brise, damit sind die Windstärken eins bis drei gemeint. Fahnen bewegen sich leicht im Wind.

Mit einem Regenschirm bekommt man bei Windstärke vier bis sieben schon Probleme. Meterologen sprechen hier von mäßigem bis starkem Wind, der zwischen 20 und 61 Stundenkilometern schnell pfeift.

Im stürmischen Wind ab Windstärke acht werden die Haare durch die Luft gewirbelt. Das kann großen Spaß machen, aber langsam wird es ungemütlich. Einigen Fußgängern fällt es schon schwer, spazieren zu gehen.

Von einem Sturm spricht man ab Windstärke neun. Bis zu 88 Kilometer pro Stunde weht der Wind und kann Äste von Bäumen abbrechen.

Windstärke zehn! Es kann gefährlich draußen werden. Bei einem schweren Sturm liegen die Windgeschwindigkeiten schon teilweise über 100 km/h. Kleinere Bäume können umstürzen und an Hausdächern können Dachziegel runter geweht werden.

Ab Windstärke elf bleibt man am besten zu Hause! Ein orkanartiger Sturm ist aufgezogen und bläst mit Geschwindigkeiten von 103 bis 117 Stundenkilometern über das Land. Bäume fallen um und können parkende Autos zerquetschen.

Das Ende der Beaufort-Skala ist erreicht: Windstärke 12! Die Windgeschwindigkeiten liegen bei über 118 km/h und Wetterfachleute sprechen von einem Orkan. Orkane haben so viel Kraft, dass sie schwere Verwüstungen anrichten können. Die Bäume in den Wäldern knicken um wie Streichhölzer.

Stand: 07.02.2020, 13:59 Uhr

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