Bärtierchen - wahre Überlebenskünstler

Bärtierchen - wahre Überlebenskünstler

Bärtierchen sehen so ähnlich aus wie ein geschrumpfter Bär. Wir können ganz schön viel von den Tierchen lernen, denn sie sind richtige Überlebenskünstler.

Bärtierchen

Bärtierchen haben ihren Namen daher, dass sie durch ihr Aussehen und mit ihrer tapsigen Fortbewegungsweise an einen Bären erinnern. Sie leben in feuchten Lebensräumen an Land, zum Beispiel auf Moos, und im Meer.

Bärtierchen haben ihren Namen daher, dass sie durch ihr Aussehen und mit ihrer tapsigen Fortbewegungsweise an einen Bären erinnern. Sie leben in feuchten Lebensräumen an Land, zum Beispiel auf Moos, und im Meer.

Bärtierchen haben acht kleine Stummelbeine. Die Arten, die im Meer leben, können ihre Beine einziehen, indem sie sie ineinander schieben. Am Ende der Beine haben die Bärtierchen Klauen, die sie auch einziehen können.

Manche Bärtierchen sind in etwa so groß wie ein Stecknadelkopf, andere viel kleiner. Deshalb kann man sie sich nur unter einem Mikroskop genauer anschauen. Sie bewegen sich selten selber in neue Lebensräume, sondern werden durch Wind, Wasser oder andere Tiere verbreitet.

Bärtierchen ernähren sich hauptsächlich vegetarisch. Zum Beispiel fressen sie Algenzellen. Beim Fressen drücken sie ihre runde Mundöffnung auf die Pflanzenzelle, stechen diese an und saugen sie aus.

Bärtierchen können ziemlich viel aushalten. Sie können sowohl extreme Hitze als auch extreme Kälte gut aushalten. Außerdem können sie auch jahrelang ohne Nahrung auskommen. Wenn sie in eine dieser Situationen geraten, fahren sie einfach ihre Körpersysteme runter und kugeln sich ein bis die Lebensbedingungen wieder gut sind.

Man kann von den Bärtierchen einiges lernen. Forscher wollen herausfinden, warum die Tiere mit allen Lebensbedingungen gut zurecht kommen. Mit diesem Wissen könnten dann zum Beispiel Blutkonserven, die gespendet wurden, länger haltbar gemacht werden.

Stand: 08.08.2019, 17:15 Uhr

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