Buschbrände in Australien

Buschbrände in Australien

In Australien zerstörten Waldbrände riesige Landflächen, Menschen mussten flüchten und viele Tiere verbrannten. Einigen geretteten Koals geht es jetzt wieder besser.

Ein Koala ist in ein Handtuch gewickelt

Das Koala-Weibchen Anwen war das erste Tier, das nach einem Buschfeuer ins Koala-Krankenhaus gekommen war. Dort konnte es sich in den vergangenen Monaten gut erholen.

Das Koala-Weibchen Anwen war das erste Tier, das nach einem Buschfeuer ins Koala-Krankenhaus gekommen war. Dort konnte es sich in den vergangenen Monaten gut erholen.

Jetzt konnte Anwen zusammen mit weiteren 25 Koalas wieder gesund in die Wildnis Australiens zurückgebracht werden.

Hier ziehen Bewohner am Canjola See Boote an Land, während im Hintergrund die Rauchwolken hochsteigen. Mehr als 1400 Häuser wurden in ganz Australien zerstört und eine Fläche der Größe von Dänemark ist abgebrannt.

In Australien sind Buschbrände im Sommer eigentlich normal. In diesem Jahr war es aber viel schlimmer, da es in manchen Gegenden seit Monaten nicht geregnet hatte. Die Wälder waren dadurch sehr trocken geworden und so konnte sich das Feuer ganz schnell ausbreiten.

Viele Menschen sind in den Flammen gestorben und viele mussten aus ihrem Zuhause fliehen, da sich das Feuer immer weiter ausbreitete. Viele Menschen flüchteten ans Meer an den Strand.

Die Feuerwehr war überall im Land im Einsatz und versuchte die Brände in den Griff zu kriegen.

Auch für die Tiere waren die Buschbrände sehr gefährlich. Mehrere Millionen Tiere sind in den Bränden gestorben. Hier trinkt ein Koala Wasser, das ihm ein Feuerwehrmann gibt.

Tiere, die aus den Bränden gerettet werden konnten, wurden in Tierkliniken aufgenommen und gepflegt.

Hier streichelt der Premierminister von Australien einen kleinen Wombat namens Blossom, den die Helferin vor dem Buschfeuer retten konnte. Er ist noch sehr klein. Größere Wombats buddeln sich oft in die Erde ein und warten bis die Feuer über sie hinweg gefegt sind.

Sehr viele der von den Bränden gefährdeten Tierarten gibt es nur in Australien: Das Schnabeltier zum Beispiel. Es hat dunkelbraunes Fell und einen langen Schnabel, kann schwimmen, ist aber keine Ente, sondern ein Säugetier. Zusammen mit dem Ameisenigel gehört es zu den einzigen Säugetieren der Welt, die Eier legen.

Hier seht ihr einen Ameisenigel. Diese Tiere leben auch in den vom Feuer gefährdeten Gebieten, in hohlen Baumstämmen, Felsspalten oder kleinen Erdhöhlen.

Stand: 23.04.2020, 17:38 Uhr

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