Unterricht in Containern

Unterricht in Containern

Viele Schüler beginnen das neue Schuljahr nicht in ihren gewohnten Klassenräumen, sondern in Containern. Einige Schulen werden noch renoviert und es gibt immer mehr Schüler, die untergebracht werden müssen.

Ein Schul-Container wird abgebaut

Der Unterricht hat in Nordrhein-Westfalen noch nicht begonnen. Allerdings sind noch viele Handwerker in den Schulen beschäftigt. Die Sommerferien werden dazu genutzt Schulen zu renovieren.

Der Unterricht hat in Nordrhein-Westfalen noch nicht begonnen. Allerdings sind noch viele Handwerker in den Schulen beschäftigt. Die Sommerferien werden dazu genutzt Schulen zu renovieren.

Aber nicht alles wird in sechs Wochen fertig, deshalb braucht man eine Übergangslösung. Also müssen einige Schulklassen in Container umziehen. Außerdem gibt es immer mehr Schüler - unter anderem durch Zuwanderung - weshalb der Unterricht in Container verlegt wird.

Die Container sind ungefähr so groß wie Schiffscontainer. Sie werden wie Bausteine nebeneinander gesetzt. Die meisten sind leider nicht bunt wie diese hier, sondern weiß oder grau.

Auch innen sehen die Container nicht sehr freundlich aus. Oft dürfen die Schüler wegen Brandgefahr auch nichts an den Wänden aufhängen. Hier möchte man nicht unbedingt mehrere Stunden pro Tag verbringen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Container sehr dünne Wände haben. Sie sind also nicht gut gedämmt. Das heißt, dass es dort im Sommer sehr heiß werden kann und im Winter dafür richtig kalt.

Allein in Köln werden 174 Klassen in Containern untergebracht. In Münster sind es 32. Es ist teilweise nicht absehbar wie lange die Container noch benötigt werden.

Stand: 20.08.2018, 16:39 Uhr

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