Gefährliche Raupe: Der Eichenprozessionsspinner

Gefährliche Raupe: Der Eichenprozessionsspinner

Hautausschlag und Atemnot: Das können die Folgen sein, wenn ihr mit den feinen giftigen Haaren dieser Raupe in Kontakt kommt.

Eichenprozessionsspinner

Sieht eigentlich ganz friedlich aus, ist aber giftig: Der Eichenprozessionsspinner.

Sieht eigentlich ganz friedlich aus, ist aber giftig: Der Eichenprozessionsspinner.

Aus den Raupen der Eichenprozessionsspinner werden Schmetterlinge, die von Ende Juli bis Anfang September nachts umherschwirren.

Bevor die Nachtfalter sterben, legen die Weibchen rund 150 Eier ab. Diese Nester nennt man auch Gelege. Im Herbst entwickeln sich hier drin die Embyros der neuen Raupen. Die Jungraupen überwintern im Ei und schlüpfen erst Anfang Mai.

Damit die Plage der Eichenprozessionsspinner im nächsten Jahr nicht wieder so groß wird, werden jetzt in Haltern 100 Nistkästen für Meisen an den Bäumen aufgehängt.

In den Nistkästen sollen sich die Vögel niederlassen. Die Meisen gehören zu den natürlichen Feinden der Eichenprozessionsspinner. Wenn im Frühjahr die Raupen schlüpfen, sollen die Meisen sie fressen.

Damit sollen die Vögel den Schädlingsbekämpfern helfen, die mit den Eichenprozessionsspinnern sowieso alle Hände voll zu tun haben. Sie entfernen die Nester und vernichten die Raupen mit giftigen Chemikalien.

Das Problem mit den Eichenprozessionsspinnern sind ihre Härchen. Wenn man mit ihnen in Kontakt kommt, kann die Haut so aussehen. Dann sofort duschen, Klamotten waschen, nicht kratzen und ab zum Arzt!

Am besten macht ihr direkt einen großen Bogen um Gegenden, in denen es viele Eichenprozessionsspinner gibt.

Die Raupen heißen übrigens so, weil sie im Gänsemarsch zusammen auf Futtersuche gehen - also wie in einer Prozession, das ist ein anderes Wort für Umzug oder Parade.

Stand: 19.06.2019, 15:49 Uhr

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