Ein Jahr Corona - ein Rückblick in Bildern

Ein Jahr Corona - ein Rückblick in Bildern

Vor einem Jahr, am 27. Januar 2020, wurde in Deutschland der erste Corona-Fall gemeldet. Seitdem ist das Virus in Deutschland - und es ist leider immer noch nicht weg. Wir schauen zurück, was bisher geschehen ist.

Krankenhaus Schwabing in München

Als am Abend des 27. Januar 2020 der erste Corona-Patient Deutschlands am Krankenhaus im Münchener Stadtteil Schwabing (das seht ihr auf dem Foto) an der Türe klingelte, wusste man noch nicht, wie lange uns das Coronavirus noch begleiten würde.

Als am Abend des 27. Januar 2020 der erste Corona-Patient Deutschlands am Krankenhaus im Münchener Stadtteil Schwabing (das seht ihr auf dem Foto) an der Türe klingelte, wusste man noch nicht, wie lange uns das Coronavirus noch begleiten würde.

Die Krankheit Covid-19, die durch das Virus ausgelöst wird, hat seitdem viele Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt das Leben gekostet. Vor allem ältere Menschen sind von Corona betroffen - aber nicht nur die.

Um zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet, haben die deutsche Bundesregierung in Berlin und die Regierungen der einzelnen Bundesländer, also auch die von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, letztes Frühjahr entschieden, dass das normale Leben, so wie wir es kennen, nicht mehr so weitergehen kann.

Häufig war es sogar verboten, auf dem Spielplatz herumzutoben.

Außerdem sollten die Leute jetzt an vielen Orten eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, damit sich das Coronavirus nicht über die Luft verbreitet.

Sie sollten immer genug Abstand halten zu anderen Leuten - zum Beispiel beim Bäcker, im Supermarkt oder in der Bahn. Aber auch draußen.

Sogar eine besondere Begrüßung wurde in Coronazeiten eingeführt: Statt sich zu umarmen oder die Hand zu geben, berührt man sich gegenseitig mit den Ellenbogen.

Die Erwachsenen sollten möglichst zuhause arbeiten - im Home Office - und nicht mehr in die Firma fahren.

In den Büros - und in den Schulen - sollten die Räume viel häufiger als sonst gelüftet werden, damit frische Luft reinkommt und mögliche Viren vertreibt.

Eine bestimmte Zeit lang wurden die Schulen und Kitas dann auch ganz dicht gemacht - es gab nur noch eine Notbetreuung.

In jedem Bundesland waren die Maßnahmen aber ein bisschen anders. Das fanden viele Menschen auch doof - weil man gar nicht mehr so genau wusste, was denn jetzt eigentlich wo gilt und was nicht. Manche Menschen fanden die Corona-Beschränkungen auch ganz generell doof - so sehr, dass sie auf die Straße gingen und dagegen protestierten.

Nach dem sogenannten "ersten Lockdown" letztes Jahr im Frühjahr wurde die Lage dann im Sommer 2020 ein bisschen besser: Die Corona-Zahlen gingen zurück und die Regeln konnten gelockert werden. Doch im November mussten die Politiker erneut einen Lockdown verkünden - den zweiten. Und in dem befinden wir uns immer noch, er wurde inzwischen auch noch mal verlängert.

Die Situation, die das Coronavirus ausgelöst hat, ist für viele Menschen - junge wie ältere - sehr sehr anstrengend. Oft gibt es zuhause häufiger Streit als sonst.

Außerdem können viele von euch ihre Freunde nicht sehen. Oder nur ganz wenige von ihnen.

Die große Hoffnung ist, dass sich in Deutschland bis zum Sommer ganz viele Menschen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Wenn das gelingt, kann sich das Virus nicht mehr so stark verbreiten.

In solchen großen Impfzentren wie hier in Köln sollen alle, die möchten, einen Impftermin bekommen. Das kann aber etwas dauern. Auch, weil noch nicht genug Impfstoff für alle da ist.

Wahrscheinlich müssen wir alle zusammen also noch ein bisschen durchhalten...

Stand: 27.01.2021, 16:00 Uhr

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