Eisbären - Jäger in der Kälte

Eisbären - Jäger in der Kälte

Sie gehören zu den größten Landraubtieren der Welt: Die Eisbären. Hier seht ihr, wie die weißen Riesen im Eis leben.

Die Eisbären gehören zu den größten Landraubtieren der Welt. Sie leben in der eisigen Arktis - vor allem an der Küste.

Ihr dickes Fell hält die Bären warm. Ein ausgewachsener Eisbär ist etwa 2,50 Meter lang und wiegt etwa 500 Kilogramm.

Eisbären können nicht nur gut schwimmen und tauchen. Sie sind auch prima Jäger. Sie lauern an den Löchern im Eis, an denen die Robben auftauchen, um Luft zu holen. Durch ihr weißes Fell sind sie gut getarnt.

Eisbären fressen vor allem Robben, manchmal auch Fische und junge Walrosse.

Was man unter dem Fell der Bären nicht sieht: Ihre Haut ist ganz schwarz, damit sie das Licht gut aufnehmen und so Wärme speichern kann. Und die Zunge ist dunkelblau.

Eisbären bewegen sich eher langsam. Wenn sie kämpfen, kann es aber auch schon mal zur Sache gehen.

Eisbärenweibchen bringen ihre Jungen in einer Schneehöhle zur Welt.

20 Monate lang säugt die Eisbärenmutter ihre Jungen. Und ab dem 5. Lebensmonat fressen sie zusätzlich auch feste Nahrung.

Die Eisbärenmutter bringt ihrem Jungen alles bei, was es braucht, um alleine zu überleben. Zwei bis drei Jahre bleiben die beiden zusammen, bevor sie sich trennen.

Die Eisbären sind in Gefahr, denn ihr Lebensraum verschwindet. Weil das Packeis schmilzt, finden die Tiere immer weniger Nahrung. Viele Eisbärenweibchen bringen deshalb nicht nur kleinere, sondern auch weniger Babys zur Welt als früher.

Stand: 02.02.2018, 16:48 Uhr

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