Elegante Raubkatzen mit Biss

Elegante Raubkatzen mit Biss

Ihr Fell sieht kuschelig und weich aus. Aber anfassen sollte man die eleganten Wildkatzen nicht. Das würden sie vermutlich auch zu verhindern wissen - indem sie rasant weglaufen!

Leopard im Sonnenuntergang in Namibia

Leoparden kommen in zahlreichen Ländern Afrikas, aber auch Asiens vor. Dieser hier lebt in Namibia im südlichen Afrika. Früher gab es sogar Leoparden in Südeuropa.

Leoparden kommen in zahlreichen Ländern Afrikas, aber auch Asiens vor. Dieser hier lebt in Namibia im südlichen Afrika. Früher gab es sogar Leoparden in Südeuropa.

Dank ihrer Punkte, Flecken und Kringel auf dem Fell sind Leoparden perfekt getarnt. Meist lassen sie ihre Beute nah an sich heran kommen und schnappen dann im günstigen Moment zu.

Gegen diese Zähne können Antilopen, Stachelschweine, aber auch Hirsche oder Paviane nichts ausrichten. Leoparden sind bei der Wahl ihrer Beute nicht wählerisch, sie fressen fast alles. Meist töten sie ihre Opfer durch einen gezielten Biss in die Kehle oder ins Genick.

Leoparden sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Zum Schlafen ziehen sie sich immer auf Bäume zurück.

Ausgewachsene Leopardenmännchen wiegen zwischen 40 und 90 Kilogramm, die Weibchen nur zwischen 30 und 60 Kilogramm. In freier Wildbahn werden sie ungefähr 15 Jahre alt.

Dieses Leopardenbaby lebt in einem Zoo, in Arnheim in den Niederlanden. Meist bringen Leopardenmütter zwei bis drei Junge zur Welt. Bei der Geburt sind die kleinen Raubkatzen blind.

Achtung, Verwechslungsgefahr: Leoparden und Geparden lassen sich leicht verwechseln, da beide ein ähnlich geflecktes orange-gelbes Fell haben. Aber: Das Fell der Leoparden hat Flecken mit andersfarbigen Punkten in der Mitte und die Flecken beim Gepard sind einheitlich schwarz. Außerdem sind Leoparden größer und kräftiger als Geparden. Na, wer ist auf dem Foto wohl wer? Richtig: links der Leopard, rechts der Gepard.

Stand: 12.04.2019, 16:33 Uhr

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