Die Nacht der Fledermäuse

Die Nacht der Fledermäuse

Gerade erst war Europäische Fledermausnacht. An vielen Orten gab es Fledermaus-Wanderungen. Verpasst? Dann schaut euch doch hier ein paar Fledermäuse an!

Fledermäuse in einer Höhle

Fledermäuse schlafen tatsächlich kopfüber. Das klingt total unbequem und wäre für uns Menschen auch gar nicht machbar, da dann immer mehr Blut in unseren Kopf fließt. Bei Fledermäusen klappt das aber ziemlich gut. Sie haben von der Kralle bis zu ihrem Knie eine Sehne, die von einer Hülle mit Widerhaken umgeben ist. Wenn sich die Fledermaus festkrallt, rastet diese Sehne ein und die Fledermaus kann ohne Kraftaufwand von der Decke hängen. Auch ihr Blut fließt problemlos weiter durch den Körper.

Fledermäuse schlafen tatsächlich kopfüber. Das klingt total unbequem und wäre für uns Menschen auch gar nicht machbar, da dann immer mehr Blut in unseren Kopf fließt. Bei Fledermäusen klappt das aber ziemlich gut. Sie haben von der Kralle bis zu ihrem Knie eine Sehne, die von einer Hülle mit Widerhaken umgeben ist. Wenn sich die Fledermaus festkrallt, rastet diese Sehne ein und die Fledermaus kann ohne Kraftaufwand von der Decke hängen. Auch ihr Blut fließt problemlos weiter durch den Körper.

Fledermäuse sind nachtaktiv und sehen quasi mit ihren Ohren. Es ist also egal, wie dunkel es draußen ist. Fledermäuse stoßen mit ihrem Mund oder ihrer Nase Ultraschalllaute aus, die dann von Gegenständen oder ihrer Beute abprallen. Das Echo hören sie dann mit ihren empfindlichen Ohren und können sich so ein Bild von ihrer Umgebung machen.

Fledermäuse gehören zu den wenigen Säugetieren, die fliegen können. An ihren Flügeln haben sie eine ganz dünne Flughaut, die gut durchblutet ist. Damit funktionieren die Flügel wie das Segel eines Schiffes. In dieser Flughaut verlaufen ganz viele Nerven. So kann die Fledermaus jeden Luftwirbel spüren und darauf reagieren.

In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten. Das hier ist ein Braunes Langohr. Wie ihr seht, hat diese Fledermaus sehr große Ohren. Damit kann sie auch ganz leise Echos ihrer Ultraschallrufe hören und sogar, wenn Insekten auf dem Boden krabbeln. Sie ernährt sich von Insekten, Raupen, Spinnen und Faltern.

Der Große Abendsegler kann ganz schnell fliegen. Er jagt mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 Kilometer in der Stunde. Das ist so schnell wie Autos häufig in der Stadt fahren dürfen. Die Großen Abendsegler gehören zu den größten Fledermäusen in Deutschland.

Diese Fledermaus hat eine auffällige Nase - sie sieht aus wie ein Hufeisen. Daher kommt auch der Name der Fledermaus: Große Hufeisennase. Sie kann bis zu 30 Jahre alt werden, was für Fledermäuse ein ziemlich hohes Alter ist.

Das ist eine Wasserfledermaus. Sie lebt, wie ihr Name schon sagt, in der Nähe von Seen, Teichen oder kleinen Flüssen. Wenn die Wasserfledermaus jagt, hat sie eine ganz besondere Technik. Die Flughaut an ihrem Schwanz benutzt sie dicht über einem Gewässer wie eine Art Kescher, um ihre Beute zu fangen.

Hier seht ihr eine Zwergfledermaus. Mit der Mückenfledermaus ist sie die kleinste Fledermaus in Deutschland. Sie ist kleiner als eine Streichholzschachtel und wiegt ungefähr so viel wie ein Würfelzucker.

Zu Fledermäusen gibt es viele Legenden. Früher dachten die Menschen, dass sich Vampire in Fledermäuse verwandeln, um so unauffällig ihre Opfer anzugreifen. Dabei war es auch nicht gerade gut, dass sie die Dunkelheit lieben und in Höhlen leben. Bis heute haben noch manche Menschen Angst vor Fledermäusen. Nur drei Fledermausarten ernähren sich tatsächlich von Blut, zum Beispiel der Gemeine Vampir. Diese Fledermäuse ritzen die Haut von zum Beispiel Rindern ein und lecken dann das Blut ab. Diese Arten leben größtenteils in Südamerika.

Stand: 23.08.2019, 16:09 Uhr

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