Was zum Geier

Was zum Geier

Viele Menschen finden Geier nicht besonders schön. Deshalb sind sie nicht gerade beliebt. Dabei spielen sie eigentlich eine wichtige Rolle für die Umwelt. Mehr über Geier erfahrt ihr in dieser Bildergalerie.

Gänsegeier

Der Gänsegeier ernährt sich ausschließlich von Aas, also verwesendem Fleisch. Dabei frisst er die Innereien am liebsten. Sein Hals ist lang und hat keine Federn, damit die Essensreste nicht darin hängen bleiben.

Der Gänsegeier ernährt sich ausschließlich von Aas, also verwesendem Fleisch. Dabei frisst er die Innereien am liebsten. Sein Hals ist lang und hat keine Federn, damit die Essensreste nicht darin hängen bleiben.

Gänsegeier legen nur ein Ei und brüten es dann etwa 50 Tage aus. Die Männchen und Weibchen bebrüten das Ei abwechselnd. Die Küken verlassen das Nest nicht sofort, sondern erst nach etwa 120 Tagen. Sie sind also sogenannte Nesthocker. In Deutschland wurden die Gänsegeier ausgerottet, sie sollen nun vielleicht wieder hier angesiedelt werden.

Gänsegeier haben eine Flügelspannweite von ungefähr 2,5 Metern. Sie können mehrere tausend Meter weit sehen und somit Tierkadaver schnell entdecken. Dabei beobachten sie sich gegenseitig. Wenn ein Geier ein totes Tier entdeckt hat und dahin fliegt, folgen ihm die anderen Geier.

Dieser Geier hat an seinem Schnabel schwarze Federn, die nach unten abstehen. Daher kommt auch sein Name: Bartgeier. Er hat eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern. Nach der Ausrottung soll nun auch der Bartgeier vielleicht wieder in Deutschland angesiedelt werden. Ein paar sind schon in den Alpen zu finden.

Mönchsgeier haben am Hals eine Krause aus Federn, die an eine Mönchskutte von früher erinnert. Daher kommt auch ihr Name. Mönchsgeier leben in Ländern, die am Mittelmeer liegen und auch in Teilen von Asien. Es gibt sie aber nur noch sehr selten. Sie zählen zu den größten Geierarten und können eine Flügelspannweite von knapp drei Metern erreichen.

Schmutzgeier haben ein gelbes Gesicht. Sie haben eine Flügelspannweite von etwa 1,6 Metern und wiegen ungefähr zwei Kilogramm. Damit gehören die Schmutzgeier zu den kleinsten Geiern. Sie ernähren sich fast nur von Aas. Allerdings müssen sie sich dabei gegen größere Arten durchsetzen und bekommen deshalb meistens nur den letzten Bissen. Sie mögen auch sehr gerne Straußeneier. Um diese zu knacken, werfen sie Steine auf die Eier.

Hier sitzen drei Kappengeier auf einem Ast. Sie sind hauptsächlich in Afrika zu finden und gehören zu den eher kleineren Geiern. Der Schnabel der Kappengeier ist nicht so kräftig, dass er durch die Haut eines toten Tieres schneiden kann. Deshalb wartet er meistens bis eine andere Geierart den Anfang macht.

Geier kreisen einzeln über der Landschaft, um nach Nahrung zu suchen. Dabei beobachten sie nicht nur den Boden, sondern auch andere Geier. Wenn ein Geier Aas entdeckt hat, folgen im die andere Geier zu der Stelle und kreisen über dem toten Tier. Nacheinander stürzen sie dann auf die Beute.

Geier sind wie eine Art Polizei für die Umwelt. Da sie das Aas wegfressen, können andere Tiere es nicht fressen und davon krank werden. Die Geier selber werden von dem verwesenden Fleisch nicht krank. Denn Geier haben eine sehr starke Magensäure, die die Bakterien abtötet.

Stand: 16.08.2019, 15:13 Uhr

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