Klamotten-Streit um Bikinihosen

Klamotten-Streit um Bikinihosen

Weil sie Shorts statt Bikinihosen angezogen haben, sollen Norwegens Beachhandballerinnen jetzt eine Strafe zahlen.

Streit um Bikinihosen

Diese blauen Shorts haben für Ärger gesorgt: Weil Norwegens Beachhandballerinnen sie bei einem EM-Spiel angezogen haben, sollen sie eine Strafe zahlen, weil sie damit gegen die Kleiderordnung verstossen haben.

Diese blauen Shorts haben für Ärger gesorgt: Weil Norwegens Beachhandballerinnen sie bei einem EM-Spiel angezogen haben, sollen sie eine Strafe zahlen, weil sie damit gegen die Kleiderordnung verstossen haben.

Normalerweise müssen die Frauen bei Turnieren im Beach-Handball solche bauchfreien Tops und Bikinihosen tragen - so wie hier bei der Weltmeisterschaft 2018. Die Sportlerinnen aus Norwegen fanden das unbequem und unangenehm.

Bei den Männern sieht es ganz anders aus: Sie müssen Tank-Tops tragen, also Shirts ohne Ärmel, und ihre Hosen dürfen ein ganzes Stück länger sein als die knappen Höschen der Frauen.

Nicht nur die Sportlerinnen aus Norwegen finden das ungerecht: Auch die Sängerin Pink hat sich eingeschaltet und den Beach-Handballerinnen ihre Unterstützung gezeigt. Sie hat angeboten, die Strafgebühr für sie zu bezahlen.

Auch beim Turnen wird gerade viel über Sportkleidung diskutiert. Bei den Olympischen Spielen in Tokio sind die deutschen Turnerinnen auch nicht in knapper Kleidung erschienen. Statt mit einem Trikot, das an einen Badeanzug erinnert, sind sie in Ganzkörperanzügen gestartet, die die kompletten Beine bis hinunter zu den Knöcheln bedecken.

Stand: 27.07.2021, 18:21 Uhr

Darstellung: