Lachse wandern ihr Leben lang

Lachse wandern ihr Leben lang

Lachse machen in ihrem Leben eine weite Reise: von ihrem Geburtsort im Fluss bis ins Meer und wieder zurück.

Lachse wandern

Das Leben der Lachse beginnt im Süßwasser: in Flüssen mit klarem, sauberen Wasser.

Das Leben der Lachse beginnt im Süßwasser: in Flüssen mit klarem, sauberen Wasser.

Zwischen den Kieselsteinen legen die Fischweibchen ihre Eier, den Laich, ab. Bis zu 30.000 Eier legen die Weibchen ab. Jedes Ei ist etwa sechs Millimeter groß. Danach schwimmen die Fischmännchen hin und befruchten die Eier.

Fünf bis sechs Jahre bleiben die Lachsbabys in "ihrem" Fluss. Wenn sie groß genug sind und ihre Haut sich silbrig gefärbt hat, schwimmen sie los ins Meer. Sie folgen einfach der Strömung des Flusses, der sie irgendwann ins Meer bringt.

Bis ins Nordmeer, zum Beispiel vor die Küste Grönlands oder Norwegens, wandern die Lachse. Dort leben sie und fressen viele kleine Fische und Krebse. Davon werden sie immer fetter und größer und sind irgendwann alt genug sich fortzupflanzen, also Kinder zu bekommen.

Dieser Fischer hat so einen dicken Lachs aus dem Meer gefischt. Der auf dem Foto hier wiegt fast 12 Kilo. Es gibt aber noch deutlich schwerere Lachse. Manche werden bis zu 36 Kilo schwer.

Ihre Eier legen die Lachse genau da ab, wo sie geboren wurden. Um da wieder hinzukommen, verlassen sie das Meer und schwimmen gegen den Strom des Flusses zu ihrem Geburtsort zurück. Manchmal müssen sie dabei sogar einen Wasserfall hinaufspringen.

Viele Flüsse haben Schleusen für Schiffe. Lachse können diese die vom Menschen gebauten Hindernisse nicht überwinden. Deshalb gibt es solche Lachstreppen. Von einem Becken ins andere können die Lachse wie auf einer Treppe über die Schleuse drüber den Fluss hinauf hüpfen.

Erst wenn die Lachse genau an ihrem Geburtsort angekommen sind, legen sie ihre Eier ab und alles beginnt von vorne.

Stand: 22.07.2019, 16:44 Uhr

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