Wegweiser im Meer: Leuchttürme

Wegweiser im Meer: Leuchttürme

In Dänemark ist gerade ein Leuchtturm umgezogen. Tatsache! Wie das geht - und jede Menge andere spannende Einzelheiten über die Wegweiser im Meer findet ihr in dieser Fotogalerie!

Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr in Dänemark

Der 120 Jahre alte Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr ist eine Touristenattraktion in Dänemark. Er ist 23 Meter hoch. Für seinen Umzug steht er hier auf Rädern und Schienen.

Der 120 Jahre alte Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr ist eine Touristenattraktion in Dänemark. Er ist 23 Meter hoch. Für seinen Umzug steht er hier auf Rädern und Schienen.

Weil der Sand an der dänischen Küste immer weiter von Meer, Luft und Wasser abgetragen wird, drohte der Rubjerg Knude Fyr ins Meer zu stürzen. Deshalb wurde er jetzt rund 70 Meter von der Küste weggerückt. Hier seht ihr aus der Luft die Strecke, die er zurücklegt.

Der 700 Tonnen schwere Turm wurde auf Rollelemente gehoben, die auf Schienen liegen. So wurde der Rubjerg Knude Fyr an einen neuen Platz gebracht. Etwa 15 Stunden hat der Transport gedauert.

Leuchttürme wie dieser hier in Rostock stehen in Hafeneinfahrten oder im Küstengebiet und sollen den Schiffen den Weg weisen, besonders nachts oder bei schlechtem Wetter. Sie weisen auf gefährliche Strömungen oder Riffe hin.

Am westlichsten Punkt Frankreich, am Pointe du Raz, steht einer der spektakulärsten Leuchttürme, der "Ar Men". Das ist bretonisch und bedeutet: der Stein. Seit 120 Jahren ist er der Gewalt des Meeres ausgesetzt. Der Felsen auf dem er steht, ist oft komplett überflutet.

Der Leuchtturm Corouan ist auch sehr bekannt. Seit über 300 Jahren ist er in Betrieb und damit der dienstälteste Leuchtturm Frankreichs. Er steht vor der Atlantikküste an einer Stelle, die für Schiffe den Weg von oder nach Bordeaux markiert.

Spektakulär sehen manche Leuchttürme auch von innen aus: Das hier ist der Treppenaufgang im Leuchtturm Phare d'Eckmühl in der Bretagne.

Der Phare (französisch für Leuchtturm) d’Eckmühl ist mit 60 Metern Höhe einer der höchsten Leuchttürme Europas. An der Küste der Bretagne gibt es besonders viele Leuchttürme, weil sie so felsig ist und deshalb für Schiffe besonders gefährlich.

In diesem Leuchtturm auf der Nordsee-Insel Pellworm geht es gemütlich zu. Hier kann man sogar heiraten, denn hier hat sich das Standesamt der Insel niedergelassen.

Früher brannten in Leuchttürmen echte Feuer. Heute dienen Glühlampen als Lichtquelle. Sie sind von speziellen Linsen umgeben. Nicht die Größe der Glühbirne sorgt für die nötige Helligkeit, sondern ihre Lichtstärke. Die Lampen können eine Leistung von mehreren 1000 Watt haben. Das heißt, dass ihr Licht teilweise noch in über 50 Kilometern Entfernung zu sehen ist.

Auch die Bemalung eines Leuchtturms ist wichtig. Der Turm soll sich bei jedem Wetter deutlich von der Umgebung abheben, deshalb sind starke Farben und Muster gefragt. Dieser hübsche Typ Leuchtturm mit den Rauten heißt Cape Lookout Lighthouse und steht in den USA, im Staat North Carolina.

Früher haben Leuchtturmwärter oft monatelang alleine im Turm gelebt. Heutzutage werden viele Leuchttürme aus der Ferne betrieben. So wie dieser hier auf der Hafenmauer am Sassnitzer Stadthafen auf Rügen.

Stand: 22.10.2019, 17:50 Uhr

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