Machu Picchu - geheimnisvolle Inkastadt

Machu Picchu - geheimnisvolle Inkastadt

Vor über 500 Jahren errichteten die Inka eine prachtvolle Stadt in den Anden - ihre Ruinen locken heute viele Touristen an.

Ruinen der Inkastadt Machu Picchu

Die Anden sind ein riesiges Gebirge in Südamerika. Im Land Peru findet man die Ruinen der berühmten alten Inkastadt Machu Picchu, die vor über 500 Jahren gebaut wurde.

Die Anden sind ein riesiges Gebirge in Südamerika. Im Land Peru findet man die Ruinen der berühmten alten Inkastadt Machu Picchu, die vor über 500 Jahren gebaut wurde.

Die Inka waren ein Volk in Südamerika, das vom 13. bis zum 16. Jahrhundert in einem großen Gebiet der Anden herrschte. Die Inka nannten sich selbst Söhne der Sonne. Sie verehrten die Sonne, die Natur und ihre Vorfahren. Sie könnten so ausgesehen haben wie auf dem Foto - es stammt aus einer Ausstellung.

Machu Picchu bedeutet in der Inka-Sprache "Alter Berg". Es war die wichtigste Stadt der Inka. Sie war in mehrere Stadtviertel unterteilt - etwa zum Wohnen oder für die Landwirtschaft. Aber auch ein heiliges Viertel gab es. Ungefähr 700 bis 1.000 Menschen lebten hier, schätzen Forscherinnen und Forscher.

Die Inka bauten ihre Häuser leicht schräg, um sie vor Erdbeben zu schützen. Auch in Machu Picchu sind die Mauern etwas geneigt.

Dieser Mann heißt Hiram Bingham und gilt als der Wiederentdecker von Machu Picchu. Er war Archäologe und stieß im Jahr 1911 mit seinem Team zufällig auf die Ruinen. In den nächsten beiden Jahren legten sie viele der überwucherten Ruinen frei.

Jedes Jahr kommen viele, viele Touristen nach Machu Picchu - bis zu 1,5 Millionen!

Aber sie sind nicht die einzigen Besucher: Auch Lamas grasen gerne zwischen den uralten Ruinen der Inka.

Stand: 13.10.2020, 17:31 Uhr

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