Mit heißer Luft nach oben: So fahren Heißluftballons

Mit heißer Luft nach oben: So fahren Heißluftballons

Mit dem Heißluftballon durch die Luft schweben – das sieht von weitem ganz mühelos aus. Dabei gehört viel dazu, damit der Ballon so fliegt, wie er soll.

Heißluftballon

Zusammengefaltet passt die Ballonhülle in so eine Tasche…

Zusammengefaltet passt die Ballonhülle in so eine Tasche…

Ausgebreitet ist die Ballonhülle riesig! Sie hat einen Durchmesser von bis zu 21 Metern und kann bis zu 130 Kilogramm schwer sein – so viel wie eine ausgewachsene Löwin.

Damit der Ballon nach oben steigt, braucht man einen Gasbrenner. Er erhitzt die Luft in der Ballonhülle: So wird sie leichter als die Umgebungsluft und steigt nach oben. Ist es draußen sehr warm, braucht man mehr heiße Luft im Ballon als wenn er in einer sehr kalten Gegend in die Luft steigen soll.

Zwischen 300 und 3000 Metern hoch kann man mit dem Ballon fahren: Und das immer mit dem Wind. Wer im Ballonkorb steht, merkt deshalb kein Lüftchen um sich herum – alles scheint alles ganz windstill. Mit 40 – 50 Stundenkilometern ist der Ballon schon schnell unterwegs.

Und die Ausblicke sind wunderbar: Von oben sieht alles ganz anders aus!

Um den Ballon zu lenken, ändern die Fahrerinnen und Fahrer die Höhe des Ballons, indem sie den Brenner an- oder ausschalten. Je nach Höhe weht der Wind aus einer anderen Richtung.

Ein Heißluftballon braucht keine Landegenehmigung: Die meisten Ballonfahrerinnen und –fahrer landen auf einem Acker.

Die ersten Ballonfahrer waren die Gebrüder Montgolfiere. Sieh ließen ihren Ballon im Jahr 1783 in der Nähe der französischen Stadt Lyon steigen. Damals fuhren aber noch keine Menschen mit. Die Gebrüder Montgolfiere erhitzten die Luft mit einem Holzfeuer, der Ballon stand auf einem Podest. Denn damals gab es noch keine Gasbrenner.

Stand: 21.07.2021, 16:40 Uhr

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