Neue Funde in der versunkenen Stadt Pompeji

Neue Funde in der versunkenen Stadt Pompeji

Jahrhunderte geriet die antike Stadt Pompeji in Vergessenheit. Bei einem Ausbruch des Vulkans Vesuv wurde sie komplett begraben. Vor mehr als 250 Jahren wurde Pompeji wiederentdeckt. Immer noch wird dort geforscht und gerade gab es einen erstaunlichen Fund.

Neue Funde bei Grabungen in Pompeji

Hier seht ihr eine in diesem Jahr (2021) freigelegte Grabanlage in der versunkenen Stadt Pompeji. Dort ist das Ausgrabungsteam auf ein Grab mit einem Skelett gestoßen. Die Grabanlage befindet sich auf dem Friedhof Porta Sarno im Osten der antiken Römer-Stadt.

Hier seht ihr eine in diesem Jahr (2021) freigelegte Grabanlage in der versunkenen Stadt Pompeji. Dort ist das Ausgrabungsteam auf ein Grab mit einem Skelett gestoßen. Die Grabanlage befindet sich auf dem Friedhof Porta Sarno im Osten der antiken Römer-Stadt.

Im Inneren der Grabanlage fand das Forschungsteam die mumifizierte Überreste von Marcus Venerius Secundio. Der Mann war ein früherer Sklave, der nach seiner Freilassung zu Reichtum und damit zu gesellschaftlichem Rang gelangt war.

Seit diesem Sommer (2021) können Besucher auch diese antike Snackbar im Archäologiepark der versunkenen Stadt Pompeji bewundern. Ende 2020 hatte das Grabungsteam mitgeteilt, den Tresen einer Art Imbissbude freigelegt zu haben. Die Menschen hatten damals Löcher in den Steintisch eingekerbt. Forscher gehen davon aus, dass dort die Lebensmittel zum Verkauf auslagen.

Pompeji war vor vielen vielen Jahren, 79 nach Christus, eine schöne Stadt in Italien. Sie liegt in der Nähe des Vulkans Vesuv im Golf von Neapel. Dieser brach eines Tages so schlimm aus, dass Pompeji unter der Asche und dem Bimsstein begraben wurde.

Im 18. Jahrhundert, also vor mehr als 300 Jahren, wurde Pompeji wiederentdeckt. Nach und nach werden die Ruinen ausgegraben und es ist ein interessantes Gebiet für die Archäologie. Die Asche funktionierte wie eine Art Konservierungsstoff. Das heißt, dass die Ruinen von Pompeji ziemlich gut erhalten sind.

Pompeji galt in der Antike als eine wohlhabende Stadt. Im Hafen kamen regelmäßig Schiffe mit unter anderem Gewürzen, Trockenobst und Papyrus an.

Die ganze Stadt umgab eine Mauer mit acht Toren und elf Wachtürmen. Die Bewohner legten also auch viel Wert auf Sicherheit. Es wurden auch größere Häuser und Paläste ausgegraben, also lebten in Pompeji auch wohlhabende Bewohner.

Im Hintergrund seht ihr den Vulkan Vesuv mit Schnee bedeckt. Im Jahr 79 nach Christus kam es zu zwei Ausbrüchen. Einige der Bewohner konnten sich retten, aber die Stadt wurde komplett begraben und geriet für Jahrhunderte in Vergessenheit.

Der Vesuv ist heute noch ein aktiver Vulkan. Er gilt als der gefährlichste Vulkan in Europa. Sein letzter Ausbruch war im Jahr 1944. Auf diesem Bild seht ihr den verstopften Schlund des Vulkans. Die Regungen des Vulkans werden regelmäßig überwacht.

Stand: 18.08.2021, 15:03 Uhr

Darstellung: