Ein grüner Schatz: Bilder aus der Wahner Heide

Ein grüner Schatz: Bilder aus der Wahner Heide

Die Wahner Heide ist eine sehr besondere Heidelandschaft zwischen Köln, Bonn und Troisdorf: Hier findet ihr Bilder aus dem Naturschutzgebiet.

Bilder aus er Wahner Heide

Mitten in der Wahner Heide und gleich neben dem Flughafen Köln Bonn befindet sich eines der letzten große Heidemoore der Region, das Herfeld. Im Frühjahr blüht hier das Wollgras. Da die Fruchtstände aussehen wie weiße Wattebäusche, leuchten sie hell in der Dämmerung. 

Mitten in der Wahner Heide und gleich neben dem Flughafen Köln Bonn befindet sich eines der letzten große Heidemoore der Region, das Herfeld. Im Frühjahr blüht hier das Wollgras. Da die Fruchtstände aussehen wie weiße Wattebäusche, leuchten sie hell in der Dämmerung. 

Die Wahner Heide wurde von Menschen erschaffen. Vor langer Zeit standen hier Bäume. Sie wurden gerodet, um Getreide anzupflanzen. Aber auf dem sandigen Boden wächst das nicht gut. Denn der Boden enthält kaum Nährstoffe. Aber es gibt viele andere Pflanzen, die sandigen Boden mögen. Die Menschen, die gerne hier im Naturschutzgebiet unterwegs sind, mögen die offene Landschaft und freuen sich über die Sanddünen.

Reporterin Gabriela Grunwald hat den Schäfermeister Thomas Schneider und seine Schafherde mit ungefähr 600 Tieren getroffen. Sie grasen in der Heide, um die wachsenden Pflanzen kurz zu halten. Nur so bleibt die Heide offen und die typischen Heidepflanzen haben genügend Platz. Außerdem helfen 30 Ziegen beim Abgrasen.

Am Flughafen Köln Bonn starten und landen auch nachts Flugzeuge. Der Fluglärm ist für viele Anwohner ein Problem, weil sie dann nachts nicht so gut schlafen können. Viele Tiere haben sich daran gewöhnt. Aber die nächtliche Beleuchtung ist für viele Insekten ein Problem. Sie fliegen zum Licht hin und verbrennen.

Bei den Zauneidechsen schillern nur die Männchen so wunderbar grün. Sie legen sich in die Sonne, um Energie zu tanken. Wenn sie warm genug sind, gehen sie auf Futtersuche. Wird sie bedroht, kann die Zauneidechse einen Teil ihres Schwanzes abwerfen.

200 Jahre haben Soldaten in der Wahner Heide das Schießen geübt. Zuletzt hat die Belgische Armee mit ihren Panzern das Gebiet als Truppenübungsplatz genutzt. Übrig geblieben ist von einer ehemaligen Panzerwaschanlage ein Wasserbecken. Es ist nicht besonders groß oder schön, aber hier leben seltene Insekten, Amphibien und Reptilien.

Frösche, Kammmolch und seltene Pflanzen wie z.B. der Südliche Wasserschlauch finden in der alten Panzerwaschanlage ein neues Zuhause. Besonders schön ist das "Konzert" der Frösche, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

In der Wahner Heide leben noch viele seltene Vögel. Der Neuntöter ist genauso wie die Heidelerche, das Schwarzkehlchen und die Nachtigall nur selten zu beobachten. Aber manchmal hat man Glück. Hier in der Wahner Heide finden die gefährdeten Vogelarten noch genügend Nahrung und Ruhe, um zu brüten.

Britta und ihre große Schwester hatten viel Spaß bei der Eselswanderung durch die Wahner Heide. Denn Britta durfte ganz lange auf einem Zwergesel reiten. Auch die weichen, großen Ohren gefielen ihr sehr gut. Aber ihr Esel war gar nicht so störrisch, wie sie gedacht hat.

Hier hat unsere Reporterin Gabriela Grunwald ein Selfie mit dem Hütehund Niko gemacht. Niko war sehr anhänglich und wollte ständig gestreichelt werden. Aber wenn der Schäfer Niko gerufen hat, ist er sofort losgelaufen und hat die Schafe wieder zusammen getrieben.

Stand: 19.09.2018, 12:40 Uhr

Darstellung: