175 Jahre Röntgen

175 Jahre Röntgen

Es klingt wie Magie, ist aber Physik: Mit Hilfe von Röntgenstrahlen kann man Dinge durchleuchten und so in das Innere schauen. Diese Bildergalerie verschafft den Durchblick.

Röntgenbilder

Wilhelm Conrad Röntgen. Er wurde vor 175 Jahren, am 27. März 1845, in Remscheid-Lennep geboren. Die eigentlich unsichtsichtbaren X-Strahlen, wie er sie damals nannte, hat er 1895 beim Experimentieren entdeckt.

Wilhelm Conrad Röntgen. Er wurde vor 175 Jahren, am 27. März 1845, in Remscheid-Lennep geboren. Die eigentlich unsichtsichtbaren X-Strahlen, wie er sie damals nannte, hat er 1895 beim Experimentieren entdeckt.

Die sensationelle Entdeckung sprach sich wie ein Lauffeuer unter den Forschern der damaligen Zeit herum. Schon ein Jahr später (1896) wurde dieses Röntgenbild von einem Chamäleon gemacht.

Durch die Röntgenstrahlen können Forscherinnen und Forscher aber auch schonend in Tiere hineinschauen. In diesen Frosch zum Beispiel.

Und hier sieht man ein Röntgenbild von der linken Hand eines erwachsenen Schimpansen. Sie sieht unserer menschlichen Hand ganz schön ähnlich.

Diese Knochen gehören zum Bein eines Pferdes. Der Huf ist dabei nicht so gut zu erkennen, wie die Zehenknochen, die er umschließt. Pferdehufe bestehen nämlich aus Horn, sind also so ähnlich wie unsere Fingernägel.

So sieht eine Geige aus, wenn man sie durchleuchtet. Der sogenannte Klangkörper ist innen hohl, wie sich gut erkennen lässt.

Diese Aufnahme aus den 1960er Jahren zeigt ein Auto, einen Mercedes 280 SL. Das Röntgenbild ist genauso groß wie das Auto selbst und besteht deshalb aus fünf Bahnen. Die Belichtungszeit dauerte damals 50 Stunden.

Auf den Flughafen muss es stattdessen ganz schnell gehen. Denn in einem Koffer können gefährliche Gegenstände versteckt sein, wie hier ein Messer und eine Schere. Aus Sicherheitsgründen laufen die Koffer von Passagieren deshalb durch Gepäckprüfanlagen, wo sie mit Röntgenstrahlen durchleuchtet werden.

Autsch! Das hat sicher sehr weh getan. Diese Bein ist gleich vierfach gebrochen. Röntgentechnik ist ein extrem wichtiges Mittel in der Medizin, um Menschen wieder gesund zu machen.

Und zum Schluß schenken wir Herrn Röntgen zum 175. Geburtstag noch Blumen. Diese Fresien standen ein paar Stunden in einer Blumenvase gefüllt mit Röntgenkontrastmittel, damit die inneren Strukturen auch sichtbar werden. Danke für den Durchblick, Herr Röntgen!

Stand: 09.04.2020, 13:37 Uhr

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