Achtung stinkt! - Stinktiere

Achtung stinkt! - Stinktiere

Schwarz-weiß gemustert, mit puscheligem Schwanz sehen Stinktiere erstmal ganz niedlich aus. Doch wenn sie sich bedroht fühlen, packen die Tiere ein paar Tricks aus, um sich zu schützen. In dieser Bildergalerie erfahrt ihr mehr über Stinktiere.

Stinktier

Stinktiere werden auch Skunks genannt und gehören zu der Familie der Marder. Insgesamt gibt es neun verschiedene Stinktier-Arten und dabei ist der Streifenskunk die bekannteste Art. Stinktiere leben fast ausschließlich in Nord- und Südamerika. Es gibt noch ein paar Verwandte, die Stinkdachse, die in Asien leben.

Stinktiere werden auch Skunks genannt und gehören zu der Familie der Marder. Insgesamt gibt es neun verschiedene Stinktier-Arten und dabei ist der Streifenskunk die bekannteste Art. Stinktiere leben fast ausschließlich in Nord- und Südamerika. Es gibt noch ein paar Verwandte, die Stinkdachse, die in Asien leben.

Stinktiere sind meistens ganz gemütlich unterwegs. Sie bewegen sich eher langsam, man sieht sie so gut wie nie rennen. Eigentlich können Stinktiere auch gut schwimmen, aber auch das machen sie trotzdem nicht sehr oft. In der kalten Jahreszeit halten Stinktiere Winterruhe, nicht zu verwechseln mit Winterschlaf. Das heißt, dass sie zwischendurch auch mal wach sind und zum Beispiel ihre Schlafposition wechseln.

Der Name der Tiere verrät schon etwas über eine bestimmte Eigenschaft, die sie haben: Sie können eine unglaublich stinkende Flüssigkeit herumspritzen. Das machen sie aber nur, um sich zu schützen. Wenn sich ein Stinktier also bedroht fühlen, dreht es dem Angreifer den Hintern zu, stellt den Schwanz auf und spritzt Flüssigkeit auf den Gegner. Die kommt aus zwei Drüsen am Hintern des Stinktiers. Dabei können die Angreifer sogar bis zu vier Meter entfernt sein und werden trotzdem getroffen.

Wenn die stinkende Flüssigkeit auf die Haut kommt, passiert erstmal nichts. Wenn sie in Wunden oder auf Schleimhäute kommt, kann man sich übergeben oder Kopfschmerzen bekommen. Trifft das Stinktier die Augen seines Angreifers oder eines Menschen, dann kann man für eine kurze Zeit nichts sehen. Wenn Kleidung getroffen wird, hilft nur eins - wegwerfen. Bei dem Gestank hilft nicht mal mehrfaches Waschen.

Fleckenskunks haben noch einen Trick, um ihre Feinde zu vertreiben - sie schwingen sich in einen Handstand. Dabei möchten sie dem Feind imponieren und wirken dadurch automatisch größer. Außerdem strecken sie so ihrem Feind ihren Hintern bedrohlich entgegen.

Diese Stinktier-Familie hat es sich in einem Baumstamm gemütlich gemacht. Ein Weibchen bekommt normalerweise vier bis sechs Junge. In ganz seltenen Fällen können es aber auch deutlich mehr sein. In ihrem ersten Lebensjahr bleiben die Jungtiere noch bei ihrer Mutter. Schon mit fünf Wochen haben die Stinktier-Babys die Drüsen, aus denen die stinkende Flüssigkeit kommt. Sie stinkt aber erst, wenn sie sieben Wochen alt sind.

Stinktiere sind Raubtiere. Sie ernähren sich von Insekten, Würmern, Mäusen und manchmal auch Tieren, die etwa so groß sind wie ein Kaninchen. Zwischendurch stehen aber auch Pflanzen oder Fisch auf dem Speiseplan.

Stand: 02.09.2021, 15:21 Uhr

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