Was eine Hitze! Wie kühlen sich Tiere ab?

Was eine Hitze! Wie kühlen sich Tiere ab?

Nicht nur uns ist warm bei diesem Wetter. Welche Tricks Tiere haben, um sich abzukühlen, könnt ihr euch in dieser Bildergalerie anschauen.

Zwei Pferde

Pferde können genauso schwitzen wie wir Menschen. Das ist bei Tieren sehr selten. Wenn es draußen warm ist, schwitzen Pferde und kühlen sich dann durch den Schweiß ab.

Pferde können genauso schwitzen wie wir Menschen. Das ist bei Tieren sehr selten. Wenn es draußen warm ist, schwitzen Pferde und kühlen sich dann durch den Schweiß ab.

Kühe können dank ihrer Hörner einen kühlen Kopf bewahren. Sie nutzen die Hörner quasi als Hitzeableiter. Die Hörner sind stark durchblutet und können somit die Temperatur in ihrem Körper steuern.

Der Seestern hält es nicht so gut aus, wenn es zu warm ist. Er leitet dann die Wärme von der Mitte seines Körpers in die Ärmchen. Dabei kann es sein, dass die Arme geschädigt werden und manche sogar abfallen. Das ist aber gar nicht schlimm, denn die wachsen wieder nach.

Störche haben sich was ganz Ungewöhnliches überlegt. Sie schmieren ihre Beine bei Hitze mit Kot ein. Das Wasser im Kot verdunstet dann und kühlt sie somit. Vielleicht nicht so appetitlich, aber es hilft.

Das Borstenhörnchen hat einen raffinierten Trick, um sich vor Hitze zu schützen. Es hat seinen persönlichen Sonnenschirm immer im Gepäck - seinen Schwanz. Wenn dem Borstenhörnchen zu warm wird, stellt es den Schwanz auf und knickt ihn etwas ab. Dann kann es ganz gemütlich darunter im Schatten sitzen.

Koalabären umarmen bei Hitze einfach kalte Bäume, zum Beispiel Akadien. Dadurch ist dem Koala nicht so warm und er verliert weniger Flüssigkeit.

Katzen haben nur ganz wenige Schweißdrüsen. Zum Beispiel an den Pfoten. Wenn ihnen zu warm ist, schwitzen sie an den Pfoten und kühlen sich damit ab. Auch über die Ohren geben sie überflüssige Wärme ab und teilweise fangen sie auch an zu hecheln. Katzen bewegen sich sehr ungern, wenn es warm ist und sind deshalb dann auch ziemlich träge.

Kaninchen können nicht schwitzen, um sich abzukühlen. Damit ihnen aber unter ihrem Fell nicht zu warm wird, sind ihre Ohren ganz wenig behaart. So können sie über ihre Ohren die Wärme abgeben.

Hunde fangen bei Hitze an zu hecheln. Sie atmen dann viel schneller und bekommen so frische Luft in ihren Körper.

Bei Hitze gehen Elefanten sehr gerne ins Wasser oder suhlen sich im Schlamm. Aber auch ihre Ohren helfen ihnen, denn über sie geben sie Wärme ab. Sie wedeln auch mit ihren Ohren, um den Körper zu kühlen. Je größer die Ohren sind, umso mehr Wärme können sie abgeben.

Auch im Bienenstock kann es zu heiß werden. Dann sammeln sich bestimmte Arbeiterinnen vor dem Bienenstock. Sie werden zu Ventilatoren, indem sie mit ihren Flügeln Luft in den Bienenstock fächern. Wenn es dann immer noch zu warm ist, fliegen sie in den Stock und besprenkeln die Waben mit Wasser. Beim Verdunsten kühlt dies den Bienenstock.

Stand: 28.06.2019, 16:27 Uhr

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