Was Treibnetze im Meer anstellen können

Was Treibnetze im Meer anstellen können

In Neuseeland dürfen Fischer keine Treibnetze mehr benutzen. Warum diese Art der Fischerei Tieren schadet, seht ihr hier.

Treibnetze im Meer

Treibnetze sind riesige Fischfangnetze die im Wasser stehen. Oben sind Schwimmer, die den oberen Rand oben halten und am unteren Rand hängen Gewichte, so dass das ganze Netz wie ein Vorhang im Wasser steht. Dort schwimmen natürlich nicht nur die Fische rein, die gefangen werden sollen, sondern auch viele andere Meerestiere.

Treibnetze sind riesige Fischfangnetze die im Wasser stehen. Oben sind Schwimmer, die den oberen Rand oben halten und am unteren Rand hängen Gewichte, so dass das ganze Netz wie ein Vorhang im Wasser steht. Dort schwimmen natürlich nicht nur die Fische rein, die gefangen werden sollen, sondern auch viele andere Meerestiere.

Fischer machen das, weil sie mit diesen Treibnetzen riesige Mengen fangen können. Dafür gibt es aber auch andere Methoden, deshalb sind Treibnetze schon in den meisten Gegenden der Welt verboten. Jetzt auch in Neuseeland.

Kleinere Fische, die für die Fischer nicht interessant sind, können größtenteils durch die Netzmaschen entkommen, größere wie zum Beispiel auch Meeres-Schildkröten, bleiben hängen.

Hier hat sich ein Drachenkopf-Fisch in einem Netz verheddert.

Manchmal gehen Netze beim Einholen auch kaputt und Reste davon treiben im Meer herum. Auch das ist für viele Meereslebewesen gefährlich. Zum Beispiel können die Netze auch an Korallenriffen hängen bleiben und dort Schäden anrichten.

In Neuseeland sollen vor allem auch Delfine geschützt werden. Zwei kleinere Delfin-Arten, die es nur dort gibt, sind durch die Treibnetz-Fischerei besonders bedroht.

Der Maui-Delfin ist eine dieser beiden seltenen Arten.

Stand: 24.06.2020, 18:05 Uhr

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