Lebewesen in der Urzeit

Lebewesen in der Urzeit

Könnt ihr euch vorstellen, dass in Deutschland mal sechs Meter lange Krokodile oder auch Riesenlurche gelebt haben? Das ist schon viele Millionen Jahre her und es werden immer wieder neue Fossilien von Tieren entdeckt.

Schmelzschuppenfisch

Der Schmelzschuppenfisch erreichte eine Länge von fast zwei Metern. Seine kräftigen Schuppen glänzten sehr schön. Er hatte knopfartige Zähne und hat damit vermutlich Muschelschalen geknackt.

Der Schmelzschuppenfisch erreichte eine Länge von fast zwei Metern. Seine kräftigen Schuppen glänzten sehr schön. Er hatte knopfartige Zähne und hat damit vermutlich Muschelschalen geknackt.

Wissenschaftler hielten den Quastenflosser für längst ausgestorben. 1938 wurde aber ein Nachfahre von ihm entdeckt. Der Quastenflosser ist ein sogenanntes Brückentier. An ihm kann man den Übergang von einer Art zur anderen erkennen. Im Fall des Quastenflossers von Fischen zu Amphibien.

Das hier ist der Schädel eines Riesenlurchs. Der Riesenlurch lebte hier vor über 200 Millionen Jahren. Damals waren die Kontinente als ein Riesenkontinent verbunden. Der Lurch war zwar mit unseren heutigen Fröschen verwandt, aber harmlos war er nicht. Er hatte 500 messerscharfe Reißzähne im Maul.

Auch in der Urzeit gab es schon Krokodile - Meereskrokodile. Die waren sehr groß. Die größte Art war bis zu neun Metern lang - das ist in etwa so lang wie ein Bus. Die kleinste Art wurde etwa sechs Meter lang und lebte auch im heutigen Deutschland.

Die Ammoniten gehörten zu den Kopffüßern. Sie haben über einen Zeitraum von 350 Millionen Jahren gelebt und kamen sehr häufig vor. Heutzutage werden sie noch oft am Strand gefunden und sind bei Fossiliensammlern beliebt.

Stand: 16.12.2020, 15:57 Uhr

Darstellung: